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Ausstellung „Wir Bäume sind eure besten Freunde“

Am 10. Juni 2026 wurde in der Kleinen Rathausgalerie die BN - Ausstellung  „Wir Bäume sind eure besten Freunde - Denn nur mit uns sind Städte und Gemeinden wirklich lebenswert!“  eröffnet. Ergänzend dazu informieren drei Roll-ups vom Amt für Umwelt-, Klima und Naturschutz, über die Strategie und die Möglichkeiten der Stadt Landshut, sich an die Folgen der Klimaerwärmung anzupassen.

In Vertretung von OB Dr. Thomas Haslinger begrüßte Stadtrat Ludwig Zellner unter den Gästen Landshuts namentlich, den dritten Bürgermeister Hans-Peter Summer, einige Mitglieder des Stadtrats, die frühere Stadträtin und Landtagsabgeordnete Emma Kellner, den leitenden Baudirektor Johannes Doll, die Klima-Anpassungsmanagerin Sophia Gramaier, weitere Personen aus dem Referat Bauen und Umwelt, Willi Forster und weitere Vertreter der Landshuter Bauminitiative, die Vorsitzende der BUND Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Kathy Mühlebach-Sturm und den stellvertretenden Vorsitzenden Heinrich Inkoferer.

In seiner Rede erläuterte Zellner an verschiedenen Benefits von Bäumen ihre hohe Bedeutung in Städten und wie sie dabei helfen, die Lebensqualität in der Stadt zu erhalten, indem durch sie die zunehmende Erhitzung auf Grund der Klimaerwärmung abgemildert werden kann. Er wünschte den heutigen Besuchern interessante, vielleicht auch unerwartete Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Bäumen, Klima und Lebensqualität und der Ausstellung viele interessierte Besucher.

Die Vorsitzende der Kreisgruppe, Kathy Mühlebach-Sturm, ging in ihren Ausführungen besonders auf unser Verhältnis zu den Bäumen ein. Aufgrund ihrer ökologischen Leistungen und weil uns Bäume auf der emotionalen Ebene ansprechen würden, seien sie Freunde des Menschen. Dennoch würden sie von uns meist schlechter behandelt als unsere menschlichen Freunde. Sie drückte die Hoffnung aus, dass die Ausstellung dazu beitragen würde, dass sich mehr Menschen über die Bedeutung der Bäume für unsere Lebensqualität bewusst werden und sie dadurch wie Freunde behandeln.

Herr Zellner überreichte Frau Mühlebach-Sturm zum Dank für das Engagement abschließend ein Buchskranzl.

Die Ausstellung ist in der kleinen Rathausgalerie bis zum 25. Juni jeweisl von Dienstag bis Sonntag zwischen 11.00 und 17.00 Uhr zu sehen.

Hier der Bericht der Landshuter Zeitung

 

Mein Baum - Bäume melden und schützen

Bäume machen unsere Städte und Dörfer erst richtig lebenswert. Doch sie sind auch durch Trockenheit und Abholzung bedroht. Um den Bäumen zu helfen, wollen wir mehr über sie herausfinden. Dafür brauchen wir Sie: Melden Sie uns die Bäume vor Ihrer Haustür!

Hier gehts zur Aktionsseite des Landesverbands. In einem kurzen Film wird erklärt, wie Sie bei dieser Aktion mitmachen können.


Willkommen auf der Seite "Projekte und Ausstellungen"

Hier finden Sie Berichte über Projekte und Ausstellungen, welche von der BN-KG Landshut erstellt oder ausgeliehen und gezeigt wurden als auch kleinere Aktionen zum Natur- und Umweltschutz.

Was hat Soja mit Hunger zu tun?

Ausstellung in der VHS Landshut über die Probleme durch den Sojaanbau

Mit der Feststellung des Biochemikers Frederic Vester „Sojafelder in Brasilien sind die Schlachtfelder gegen die Armen und die Armen haben die Schlacht schon verloren“ eröffnete Kurt Büttler vom Landshuter Arbeitskreises Partnerschaft mit der Dritten Welt e.V. am Mittwoch, 12. Oktober, im Lichthof der Volkshochschule die Ausstellung „Was hat Hunger mit Soja zu tun?“. Auf der einen Seite könnte Soja die Armen der Welt ernähren, auf der anderen Seite lassen sich mit dem Agrobusiness unvorstellbare Gewinne einfahren. Die Wunderbohne stecke zwar in 20 000 bis 30 000 Lebensmitteln, sie werde aber fast ausschließlich als Tierfutter zur Fleischproduktion aus Brasilien oder Argentinien und zu einem Großteil als gentechnisch verändertes Soja importiert, so Büttler. Für den fortschreitenden Anbau von Soja und Energiepflanzen werden Menschen von ihren angestammten Feldern vertrieben. Vertreibungen und Landkonflikte nähmen zu mit der Folge, dass schon jetzt 850 Millionen Menschen hungern. Hungerbekämpfung in der sogenannten 3. Welt sollte für uns bedeuten, mehr für unsere Lebensmittel zu zahlen. Darum sei es längst überfällig, dass unsere Landwirte Anreize erhalten, Eiweißpflanzen zur regionalen Lebensmittelerzeugung anzubauen. So gesehen sei Essen auch Politik, stellte Kurt Büttler fest.

Im Rahmen ihrer Informations- und Diskussionssreihe zu den Themen Agrarwirtschaft, Agrogentechnik und Ernährung organisierten Bund Naturschutz, Landshuter AK Partnerschaft mit der Dritten Welt, Friedensinitiative Landshut, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (MDB), Naturland e. V., Tagwerk-Förderverein und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit Unterstützung der Volkshochschule diese Ausstellung, die bis 20. Oktober besichtigt werden kann. Die Reihe wird am Dienstag, 18. Oktober, um 20 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule mit dem Vortrag „Wege aus der Hungerkrise“ fortgesetzt. Benedikt Haerlin, Mitverfasser des Weltagrarberichts, stellt die Erkenntnisse des Weltagrarberichts und die Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen vor.

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Ausstellung des Bundes Naturschutz in der Kleinen Rathausgalerie

Am Freitagabend, 18. Februar 2011, ist die Ausstellung „Grenzen trennen, Natur verbindet“ über das „Grüne Band Europas“ in der Kleinen Rathausgalerie eröffnet worden. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung und Bedeutung des Naturstreifens entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs auf.

Europaweit erstreckt sich das „Grüne Band“ heute über 12500 Kilometer durch 23 Staaten und bietet einen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Es reicht vom Subarktischen Naturraum Lapplands bis zum mediterranen Grenzgebiet zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. In Deutschland ist das „Grüne Band“ 1393 Kilometer lang und zieht sich von der Ostsee bis ins sächsisch-bayerische Vogtland.

„Wo sich die Menschen während des Kalten Kriegs nicht aufhalten konnten, fanden Tiere und Pflanzen ein Refugium“, sagte Kathy Mühlebach-Sturm, Vorsitzende der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz (BN). In der Ausstellung dokumentieren die Luftaufnahmen des Luftbildarchäologen Klaus Leidorf die Ausmaße des schützenswerten Gebiets.

Rudolf Sturm, Fachbeirat des BN, gab einen Überblick über die Entstehungsgeschichte des „Grünen Bandes“: Der Geoökologe Kai Frobel beobachtete noch vor dem Mauerfall die Entwicklung der Natur im Grenzstreifen. 1989 organisierte Frobel vier Wochen nach dem Fall der Mauer das erste gesamtdeutsche Treffen mit Naturschützern aus Ost und West in Hof. Es wurde beschlossen, den Grenzstreifen als Schutzgebiet auszuweisen. Sturm erläuterte, wie das Naturschutzprojekt „Grünes Band Deutschland“ in das „Grüne Band Europa“ mündete. Das Ziel sei, ein lebendiges Mahnmal für die jüngere europäische Geschichte zu schaffen, die Biotope zu erhalten und zu einer europäischen Biotopverbundachse zu entwickeln, sagte Sturm. Die regionale wirtschaftliche Entwicklung müsse naturverträglich gefördert werden.

Oberbürgermeister Hans Rampf nannte es „die historisch einzigartige Chance, auf einer ehemaligen Todeslinie ein Lebensband zu bewahren“. Und Paul Riederer, stellvertretender Vorsitzender des BN, wies darauf hin, dass mit dem Erwerb von Anteilscheinen am „Grünen Band“ jeder einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Naturschutz leisten könne.          –hip-

Die Ausstellung ist bis zum 6. März täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. 

(Quelle: Landshuter Zeitung, 21. Februar 2011)