Zur Startseite

Netzwerk Natur und Umwelt

Folienteich als Laichhilfe für den Springfrosch

Amphibienwanderung 2021 in Bruckberg / Gündlkofen

Die Ansprüche des Springfroschs an sein Laichbiotop sind gering. So können Gewässer verschiedener Größe wie kleine Tümpel, Weiher, Teiche und Wassergräben in Frage kommen. Diese brauchen keine ausgeprägte Wasserpflanzen- oder Röhrichtvegetation. Es genügen ein paar Äste oder Pflanzenstängel, an denen die Springfrosch-Weibchen in 5 - 30 cm unterhalb des Wasserspiegels ihre Laichballen anheften können; wobei jedes Weibchen in der Regel nur einen Laichballen produziert.

Niedermoor und Mooswiesen zählten im Isartal mit zu den artenreichsten Lebensräumen. Bei gleichmäßig hohen Grundwasserständen bis unmittelbar unter Flur fand auch der Springfrosch in Mulden und Senken, teils mit Binsen- und Seggenbestand ideale Bedingungen zum Ablaichen.

Durch Entwässerungsgräben sowie Auffüllen von Vertiefungen wurden ehemalige Niedermoor- und Mooswiesengebiete in mehreren Wellen umgestaltet. Eine Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten mit einem besonders hohen Anteil an Rote Liste Arten ist dadurch gefährdet; wie auch bei uns der Bestand des Springfrosches.

Zum Schutz dieser Flächen kann als mittelfristig erforderliche Maßnahme nur eine Regeneration typischer Lebensräume auf Niedermoorböden sein. Wiederholt stellen dies die Autoren des Arten- und Biotopschutzprogramms (ABSP, 2003) fest. So müssen durch Schließen oder Aufstau von Gräben Entwässerungsmaßnahmen zurückgenommen und diese Gebiete renaturiert werden.

Im Atlas der Amphibien und Reptilien in Bayern (2019) wird die Isar bei Landshut in der Naturregion Unterbayerisches Hügelland noch als eines der sieben Schwerpunktvorkommen für den Springfrosch in Bayern genannt. In kleinen Teilarealen war hier bis 2014 eine hohe Fundortdichte anzutreffen. Bei der jüngsten Datenaktualisierung wurde für den Landkreis Landshut insgesamt nun eine Abnahme der Populationen festgestellt.

Dem negativen Bestandstrend des Springfrosches bis zu einem Verschwinden der Art im Landkreis können wohl momentan nur weitere kurzfristige Amphibienschutzmaßnahmen entgegenwirken. Erfolgreich waren bisher Maßnahmen wie z.B. die Neuanlage von geeigneten Kleingewässern in den Isarauen bei Bruckberg, Ergolding und in Ohu-Ahrein. Durch niedrige Grundwasserstände oder geringes Wasserhaltevermögen sind diese Gewässer allerdings zum Teil wiederum gänzlich ausgetrocknet oder haben gerade zur Laichzeit kein Wasser.

Eine Notlösung um den Springfrosch in Gebieten zu halten, kann das Anlegen von Folienteichen sein. Diesen Versuch machten Mitglieder der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Bruckberg / Gündlkofen, nachdem in den letzten Jahren das Relikt eines natürlichen Laichgewässers zunehmend trockengefallen ist.

Nach einem wiederum niederschlagsarmen Winter legten sie im Januar dieses Jahres einen kleinen Folienteich mit den Maßen 1,5 m x 2,5 m an. An seiner tiefsten Stelle hat dieser Teich gerade mal 40 cm und sonst, wie typisch für die Wärme liebende Art, einen flach auslaufenden, sonnenexponierten Uferbereich. Damit das Springfrosch-Weibchen ihren Laich auch an Pflanzenteilen „aufspießen“, d.h. anheften kann, wurden zwei Pflanzkübel mit Schilf in den Folienteich eingebracht. Pünktlich zur diesjährigen Amphibienwanderung war der Teich fertiggestellt.

Der erste Springfrosch fand sich am 24. Februar am Amphibienschutzzaun an der Staatsstraße bei Edlkofen ein. Zwei Springfrösche folgten am 26. Februar sowie ein weiterer am 5. März. Am 13. März konnte der erste Laichballen, aufgespießt an einem Schilfhalm, im Folienteich entdeckt werden. Ein weiterer Springfrosch wurde am 1. April am Zaun angetroffen. Im Nachhinein konnte am 13. April ein zweiter Laichballen im Folienteich fotografiert werden.

Der Folienteich als Notlösung wurde von den Springfröschen gut angenommen. Der Erfolg für die diesjährige Amphibienwanderung zu den Laichgewässern waren geschlüpfte Larven aus zwei Laichballen.


Baumgiganten erleben

Die Eiche am „Großen Lusen“ in Bruckberg - nur ein Baum mit Stamm, Ästen und Blättern?

Mai 2021. Bäume ganz allgemein zählen zunächst zu den beeindruckendsten Lebewesen auf unserem Planeten und sind mit entscheidend für das Gleichgewicht des Ökosystems Erde.

In Bayern wachsen die beiden Eichenarten Stiel- und Traubeneiche. Die Stieleiche mit dem botanischen Namen Quercus robur verdankt ihren Namen dem bis zu 4 Zentimeter langen Stiel, an dem 3-5 Eicheln reifen können. Diese Lichtbaumart ist reich an licht- und wärmebedürftigen Arten. Für die Verbreitung dieses Laubbaums trägt besonders der Eichelhäher durch seine Vorratshaltung im Waldboden bei. Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden.

Die Bruckberger Stieleiche am sogenannten „Großen Lusen“, nördlich vom Kühberg nahe des Wasserhauses, ist mit einem Stammdurchmesser von 1 Meter und einem Alter von ca. 250 Jahren bereits ein Baumgigant. Neben ihrer Bedeutung für den Klimaschutz ist sie Nahrungsquelle sowie Schutz-, Wohn- und Brutstätte für viele Tierarten. So ist diese Eiche mit vielen Nischen und Hohlräumen versehen, in denen Meisen und andere Höhlenbrüter sowie Fledermäuse, Siebenschläfer und Hornissen Unterschlupf finden. Den Larven verschiedener Käferarten dient der Mulm ihrer ausgefaulten Äste als Nahrungsgrundlage. Und, die mit Moos und Flechten bewachsenen Stamm, Zweige und Äste sind Lebensraum einer vielfältigen Mikroorganismenwelt. Viele Tierarten, die bereits in ihrem Bestand gefährdet sind, sind auf solche alten Bäume angewiesen.

Neben dem naturschutzfachlichen Wert ist die ästhetisch schöne Stieleiche auf dem „Großen Lusen“ außerdem auch kulturhistorisch bedeutsam. Schon auf einer der ältesten, historischen Karten ist der Name „Lusen“ verzeichnet und lässt sich vermutlich auf den altkeltischen Begriff lougos - das Licht zurückführen. Die Namensgebung ist auch heute für den erhöhten, lichten Platz sehr passend. Die Eiche steht an einer Altstraße, einem alten Verbindungsweg nach Widderdorf. Ortsseitig gelangt der Wanderer von der Bergstraße, im Volksmund die sogenannte „Schindergreppen“, hinauf zum Kühberg. Die Eiche beeindruckt Spaziergänger und Naturfreunde gleichermaßen und läd zum Verweilen ein. „Lieber Wanderer halt inne. Die armen Seelen bitten um stilles Gedenken. Vergelt’s Gott.“ Dankbarkeit und Erinnerung mögen die Beweggründe für dieses am Stamm angebrachte Marterl eines privaten Stifters gewesen sein. Nach erreichter Anhöhe lohnt der Blick zurück in Richtung Isarauen. Auf der anderen Seite der Isar liegt hier auf Sichtachse die Ortschaft Berghofen mit Kühberg.

Sind auch Sie von der imposanten Erscheinung eines Baumes beeindruckt und möchten wissen, ob er bereits als Baumgigant registriert ist? Klicken Sie https://landshut.lbv.de/projekte/landshuts-giganten/ an; hier können Sie auch Bäume melden oder Daten eines bereits gemeldeten Baumes aktualisieren.

Kennen Sie Standorte, an dem ein Baum gepflanzt werden könnte? Gerne beraten wir, auch über unsere Kontakte zu Fachleuten und unterstützen Sie bei der Umsetzung und finanziellen Förderung von Baumpflanzaktionen. Melden Sie sich bei uns unter info@heimatpflegeverein-bruckberg.de oder bruckberg-guendlkofen@bund-naturschutz.de


Lebensräume unserer Gemeinde

Mai 2021. Das 51 Quadratkilometer große Gemeindegebiet ist nicht nur Lebensraum für die ca. 6000 Bruckberger Bürger; auch viele Tiere und Pflanzen sind hier beheimatet. Seit Frühjahr 2021 beschäftigt sich die Ortsgruppe des Bund Naturschutz damit, für Tiere und Pflanzen wertvolle Flächen im Gemeindebereich zu erfassen und zu sichten. Dies vor allem unter dem Aspekt vielfältige Bereiche für Tiere und Pflanzen langfristig zu sichern, womöglich sogar zu mehren und weiter zu verbessern. Auch die Corona-Pandemie hat ja wieder gezeigt, wie wichtig eine vielgestaltige, arten- und erlebnisreiche Landschaft vor der Haustür auch für uns Menschen ist.

Beispiel für solch einen wertvollen Lebensraum ist das Bachtälchen nordwestlich von Tondorf. Der Quellbach des Holzgrabens schlängelt sich durch eine Wiesenlandschaft. Er wird begleitet von Erlen, Sumpfzonen und Schilf, flankiert von artenreichen Heckenstrukturen. Über den Rückhaltebecken fliegt der Turmfalke und die Blüten der Schlehen sind mit Bienen besetzt. Schön, dass wir diese Lebensräume noch direkt in unserer Gemeinde erleben können.


Flyer der Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen

Mit diesem Flyer stellt sich die Ortsgruppe vor (Klick auf die Überschrift)


Lindenbaum zum Achtzigsten

Bund Naturschutz gratuliert Elisabeth Seewaldt

30. November 2020

Bruckberg/Gündlkofen. Kürzlich feierte Elisabeth Seewaldt, eine allseits geschätzte und beliebte Mitbürgerin, ihren 80. Geburtstag. Die Ortsgruppe des Bund Naturschutzes ehrte ihre Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende mit der Pflanzung einer Winterlinde neben dem Haus des Kindes in Gündlkofen. Der Platz befindet sich in unmittelbarer Nähe der früheren Aula der ehemaligen Volksschule, in der Elisabeth Seewaldt mit ihrem Mann Kurt in der 80-er Jahren die Initiative zur Trennung und zum Recycling von Plastikabfällen ergriff, nur eine von vielen wegweisenden Aktivitäten in ihrem fortwährenden Einsatz für die Natur und die Umwelt. 1984 wurde in Gündlkofen landkreisweit der erste Amphibienschutzzaun errichtet, bis heute wurde dadurch über 22000 Tieren der Weg über die Straße erleichtert. Auch die Umwandlung des ehemaligen Klärweihers in Gündlkofen in ein wertvolles Biotop ging maßgeblich auf ihren Einsatz zurück. Drei Jahre lang war sie Mitglied des Bruckberger Gemeinderats, die erstmalige Erstellung eines Flächennutzungs- mit integriertem Landschaftsplan wurde von ihr beantragt und dient bis heute als Grundlage für die bauliche Entwicklung der Gemeinde Bruckberg. Corona-bedingt konnte der Baum nicht, wie geplant, im großen Kreis der Mitglieder und Freunde des BN gepflanzt werden. Gleichwohl freute sich Elisabeth Seewaldt sehr über das „wunderbare Geschenk“, sie wünsche sich, dass auch die Kinder aus dem benachbarten Kindergarten und der Kinderkrippe das Wachsen und Gedeihen des Baumes verfolgten und man vielleicht bald gemeinsam Tee von seinen Blüten genießen könne.

Hilfe für einheimische Pflanzen

Helfer unterstützen Deichpflege - Helfer willkommen

6. August 2020

Behutsamkeit und Vorsicht ist gefragt, wenn einzelne Pflänzchen konkurrenzschwacher Arten kleinräumig am Bruckberger Deich freigestellt werden müssen, um gedeihen zu können. So hat es sich die ansässige Ortsgruppe des Bund Naturschutzes zur Aufgabe gemacht, die Pflegemaßnahmen der Fachbehörden durch Handarbeit zu unterstützen.

Übertragung von Mahdgut aus Spenderflächen mit autochthonen, d.h. heimischen Pflanzen hat ermöglicht, dass Deiche zum Lebensraum gefährdeter Pflanzen und Tiere wurden. Durch ihren Verbundcharakter können Deiche zudem zur dauerhaften Sicherung dieser Populationen und zur biologischen Vielfalt beitragen. Barrieren für eine weitere Vernetzung mit Biotopen sind im Bruckberger Bereich derzeit noch Autobahntrasse sowie Waldwege, die ebenfalls Grünkorridore für bedrohte Arten darstellen können.

Mitentscheidend für das Überleben der von Natur aus bei uns vorkommenden Pflanzen- und Tierarten ist das Zurückdrängen invasiver Arten, die durch den Menschen zu uns gekommen sind. Kanadische oder Späte Goldrute beispielsweise, aus Nordamerika als Zierpflanzen eingeführt, stellen eine deutliche Konkurrenz für heimische Pflanzenarten dar. Im Gegensatz zur indigenen Art (Echte Goldrute Solidago virgaurea), die frühgeschichtlich bei uns schon als Heilkraut galt und heute auch in der Homöopathie Verwendung findet, haben die eingeschleppten Goldruten hier zudem keine Fressfeinde und breiten sich sehr stark aus. Sie bilden ein undurchdringliches Dickicht und verdrängen so heimische Pflanzen, die wiederum verschiedenen Tierarten als Nahrung dienen. Die Helfer der Ortsgruppe verkleinern diese Goldruten-Bestände am Deich und fördern dadurch auf den mageren Standorten unsere Licht-liebenden Pflanzen. Insgesamt ist dies ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, denn zusätzlich bedroht eine Abdrift von Nährstoffen und Pestiziden aus der Umgebung die sensiblen Organismengemeinschaften.

Wer noch mithelfen möchte, diese Vielfalt zu erhalten, kann sich gerne bei der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Bruckberg / Gündlkofen (Ingrid Großmann, 08765 / 92 11 41) melden.

In voller Pracht

Der Bruckberger Deich ist ein Ökosystem mit großer Pflanzenvielfalt

28. Juli 2020

Kartäuser-Nelke, Zottiger Klappertopf, Weidenblättriges Ochsenauge, Kugelige Teufelskralle und der Hügel-Meister - eine Augenweide in Rot, Gelb, Blau und Weiß, nicht nur für die Bruckberger, sondern für Pflanzenliebhaber aus der ganzen Region. Der Pflanzenexperte Dieter Nuhn hätte sie gerne Interessierten gezeigt. Aufgrund der aktuellen Situation musste auch diese Exkursion des Bund Naturschutz ausfallen.

Der Deich, für den Hochwasserschutz errichtet, wurde erhöht sowie über 750 Meter erweitert. Die sehr gute Zusammenarbeit von Behörden und Pflanzenkundlern hat ermöglicht, dass sich Flora und Fauna schon mit einer Vielzahl auch bedrohter Arten entwickeln konnten.

Derzeit zeigt sich der Deich in voller Pracht. Bläulinge saugen Nektar von Horn- und Hufeisenklee, Schachbrett-Falter sitzen auf Kratzdisteln oder das Kleine Wiesenvögelchen flattert um Flockenblumen und Tausendgüldenkraut.

Etablieren konnte sich bereits auch die Sommerwurz, die durch ihre Strategie als Vollparasit auf Wirtspflanzen angewiesen ist. Wurzeln von Bunter Kronwicke z.B. dienen ihnen als Wirt. Auf diese Pflanzen sind ebenso Schmetterlinge adaptiert. Dickkopffalter können bei der Nahrungsaufnahme auf den Blüten beobachtet werden. Die Blätter dienen den Weibchen des Falters auch zur Eiablage. Und die Raupen schließlich verpuppen sich im Versteck aus Blättern und überwintern im Gespinst der Pflanze.

Neben ihrer wichtigen Aufgabe zum Hochwasserschutz haben die Deiche längs der Isar so eine bedeutende Rolle als Ökosystem. Sie können zudem, wo Landschaften strukturarm und undurchlässig sind für Wanderungs- und Ausbreitungsbewegungen, als Ausweich- und Wanderkorridor dienen. So ist eines der zentralen Herausforderungen im Naturschutz über die Vernetzung von Biotopen die Vielfalt und das Überleben von Arten zu sichern. Das Grüne Band der ehemals innerdeutschen Grenze ist das bekannteste Beispiel einer Vernetzung.

Insekten, die ihre Verbreitung aufgrund der Klimaerwärmung in höhere Lagen und nach Norden ausdehnen wollen, sind bereits bekannt. Mittlerweile wurde auch das an einen Kolibri erinnernde Taubenschwänzchen noch im Dezember und wieder im März beobachtet, was dafürspricht, dass der wärmeliebende Wanderfalter inzwischen hier auch überwintert.

Übrigens, auch das Taubenschwänzchen kann man am Deich beobachten. Es versteht sich jedoch von selbst, dass das Bewundern dieser Pflanzen- und Tierpracht vom Weg aus erfolgen sollte.


Kindergarten und Hort gewinnen einen Hauptpreis im Wettbewerb „Lebensraum alter Baum“

19. Juli 2019

Kinder freuen sich über Fledermausführung

Bruckberg. Am Freitagabend fand in der Kath. Kindertagesstätte in Bruckberg die Übergabe der Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am BUND Naturschutz - Wettbewerb „Lebensraum alter Baum“ an Kinder des Kindergartens sowie des Hortes statt. Für ihren monatelangen Fleiß zum Thema „Lebensraum alter Baum“ wurden sie mit einer Fledermausführung belohnt.

Waltraud Minisini, Beauftragte der Kreisgruppe des Bund Naturschutzes in Landshut für den Baumwettbewerb, an dem Kinder aus Stadt und Landkreis Landshut im Kindergarten- und Grundschulalter teilgenommen hatten, lobte den gelungenen Beitrag aus Bruckberg und überreichte eine Urkunde sowie Auszeichnungen in Form von Tier-Anstecknadeln an die Mädchen und Jungen. So beeindruckte die Jury das umfassende Werk aus Tagebuch, Plakat rund um die Kindergarten-Linde und Gesteck, das alles enthält, was die 37 Kinder unter Anleitung von Sabine Cordes und Anita Hämmerl zwischen Oktober 2018 und Mai 2019 intensiv zum Lebensraum Baum erarbeitet und mit Bäumen erlebt hatten. Dass sie sich dabei enormes Wissen zum Baum als Nahrungsquelle und Schutz für Tiere, als Spender für Sauerstoff und Schatten sowie zu Nisthilfen angeeignet hatten, davon konnten sich im Gespräch mit den Kindern auch die BN-Kindergruppenleitung Christine Burkl sowie die BN-Ortsgruppenvorsitzende Ingrid Großmann überzeugen. Von ihnen erfuhren die jungen Baumexperten an diesem Abend, dass schon früh die ersten Naturschützer das zunehmende Fehlen alter Bäume und damit das Fehlen von natürlichen Nischen und Nisthöhlen erkannt hätten und dies mit dem Bauen und Anbringen von künstlichen Nisthilfen für Vögel - wie auch in der Kindergarten-Linde - Fledermäusen oder Insekten auszugleichen versuchten.

Nach der Preisverleihung freuten sich die Kinder auf ihren Preis, die Fledermausführung. Genauso aufmerksam folgten sie nun den Ausführungen des Fledermauskenners Christian Winkler. Dabei lernten sie, dass Fledermäuse Insekten fressen, diese in der Nacht mithilfe des Ausstoßens von Schreien im für den Menschen nicht hörbaren Ultraschallbereich orten und somit jagen können. Begeistert waren die Kinder, als ihnen eine 10 Wochen alte Mückenfledermaus gezeigt wurde, die leider nach ihrem ersten Flugversuch in Landshut in einem Lüftungsschacht gelandet war und nun in der Obhut von der Herrn Winkler aufgepäppelt und auf ihr Leben im Freien als Wildtier vorbereitet wird. Fasziniert verfolgten sie, wie das 4 cm große Tierchen ihren Mund bei der Fütterung aufsperrte. Zusätzlich wurden die Kinder noch in der Dämmerung mit einem vereinzelten Vorbeiflattern von Fledermäusen belohnt.

Veranstaltungsprogramm für 2019 erschienen

Die Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen gibt ihr Jahresprogramm 2019 mit Terminen in Form eines  Faltblatts bekannt, welches hier heruntergeladen oder bei den Veranstaltungen und Treffen in gedruckter Form mitgenommen werden kann.

 Hier eine Terminübersicht:

Termine der Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen
TerminTreffpunktVeranstaltung
19.1.2019 14 UhrParkplatz Efaflex EdlkofenSchuster-Biotop
24.1.2019 15 - 17 Uhr 30Alte Schule in Gündlkofen1. Treffen der BN-Kindergruppe im BN-Zimmer
27. 1.2019 15 UhrPfarrheim GündlkofenJahresabschlussfeier mit Vortrag zum Vogel des Jahres 2019 „Die Feldlerche“
31.1. - 13.2.2019Rathaus BruckbergUnterstützung Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“
2.2.2019 9 - 16 UhrEDEKA BruckbergInformationsstand zum Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen!“
16.2.2019 10 UhrParkplatz Sportplatz GündlkofenAufbau Amphibienschutzzaun
9.2.2019 10 UhrParkplatz Efaflex EdlkofenAufbau Amphibienschutzzaun
21.2.2019 15 - 17 Uhr 30Alte Schule in Gündlkofen2. Treffen der BN-Kindergruppe im BN-Zimmer
23.2.2019 10 UhrParkplatz Efaflex EdlkofenAufbau Amphibienschutzzaun
9.3.2019 14 UhrDekan-Hort-Str. 30 GündlkofenGartenteich unserer Ehrenvorsitzenden
6.4.2019 10 UhrParkplatz Sportplatz GündlkofenAbbau Amphibienschutzzaun
13.4.2019 10 UhrParkplatz Efaflex EdlkofenAbbau Amphibienschutzzaun
25.5.2019 14 UhrBrücke Ampermündung VolkmannsdorfPflanzenexkursion am Bruckberger Deich Leitung: Dieter Nuhn
22.6.2019 9 UhrBrücke Ampermündung VolkmannsdorfBruckberger Deich
6.7.2019 14 UhrBirgmann-Hof Tannenweg 4 TondorfMitgliederversammlung Exkursion zu Ausgleichs-flächen in Tondorf, anschl. Sommerfest
8.9.2019 10 UhrParkplatz 300 m westlich von "Forster am See"Vogelkundliche Exkursion am Echinger Stausee Leitung: Thomas Großmann
23.11.2019 14 UhrDekan-Graßl-Straße BruckbergStand beim Bruckberger Wintermarkt

Achtung! Die Termine sind zum Teil witterungsabhängig und können sich verschieben. Bitte Tagespresse beachten. Für März oder April ist eine "Ramadama-Aktion" in Bruckberg geplant. Auch hierfür bitte Tagespresse beachten!

Der Stammtisch findet an jedem 4. Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr im Bauernstüberl Sirtl in der Bruckbergerau statt.


Sommerfest mit Jubiläum

Bund Naturschutz feiert  30-jähriges Bestehen der Ortsgruppe

23. Juli 2017

Bruckberg. Das diesjährige Sommerfest der Bund Naturschutz Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen stand ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens. Neben einem Rückblick auf die vielen Aktivitäten seit der Gründung im Jahre 1987 und einer begleitenden Ausstellung  gab es Auftritte der Rope-Skipping Gruppen des SC Bruckberg, eine Bastelecke für Kinder und Junggebliebene und ein vielseitiges, schmackhaftes Buffet im Gewölbekeller.

Die Vorsitzende Ingrid Großmann konnte auf dem Hof von Gründungsmitglied Rudi Birgmann in Tondorf zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste begrüßen.  In ihrem einleitenden Vortrag ging sie auf die Gründung der Ortsgruppe ein. „Naturschutz-Verbände haben sich formiert, als die Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen zurückging, intakte Lebensräume weniger wurden, als ein Umdenken notwendig und wichtig wurde.“

So hätten auch in den kleinen Ortschaften Gündlkofen und Bruckberg Anfang der 80er Jahre ein paar Menschen erkannt, dass die wachsende  Siedlungs-dichte sowie der zunehmende Verkehr die Amphibien-Populationen stark gefährden. Und es gab das Ehepaar Seewaldt, das in Gündlkofen nicht mehr mit ansehen konnte, wie Jahr für Jahr, immer mehr Kröten und Frösche auf der Wanderung vom Winterquartier in den Hangleiten zu den Laichgewässern beim Überqueren der Straße überfahren wurden.  Sie hatten zu dieser Zeit noch recht wenige Unterstützer. 1984 bauten sie dann aus Eigeninitiative heraus, den ersten Schutzzaun aus Plastikplanen. Kurt und Elisabeth Seewaldt wurden  auch die ersten Vorsitzenden und haben die Orstgruppe über viele Jahre wesentlich geprägt.

Als wichtigem  Unterstützer  seit  der ersten Stunde bedankte sich Ingrid Großmann bei Prof. Dr. Bernd Stöcklein, der schon im Juni 1984 den ersten Vortrag in Bruckberg hielt, mit dem Thema „Amphibienschutzmaßnahmen in Bruckberg und Gündlkofen“. Später war er  oft beratend tätig, sei es bei der Artbestimmung, zum Beispiel der Springfrösche in Edlkofen  oder bei Fragen zu Biotopen oder Schutzmaßnahmen.  Zwar gab es 1984 noch nicht genügend viele Mitglieder um eine Ortsgruppe zu gründen (dies sei dann erst drei Jahre später möglich gewesen) aber 1984 wurde schon darüber nachgedacht,  Ausgleichsbiotope zu schaffen.  Als erstes wurde mit Hilfe der Jugend-kreisgruppe ein Waldweiher in die Isarhangleiten gebaut. Mit dabei schon Christian Brummer, der als heutiger Vorsitzender der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz ebenfalls anwesend war. Organisiert wurde die Hilfe von Paul Riederer, der als  1. Vorsitzender der Kreisgruppe die Gündlkofener und Bruckberger  Naturschützer über Jahrzehnte mit Rat und Tat unterstützte.

Nach der Gründung der Ortsgruppe 1987 stieg die Zahl der Mitglieder und der damit möglichen Aktivitäten kontinuierlich. Schon 1988 sei auf einem Grundstück der Familie Neff das erste Biotop angelegt worden, 1997 wurde die Kindergruppe „Weidenwichtel“ gegründet und rund zehn Jahre von Ingrid Becher geleitet, 2007 habe sie den Stab an Christine Burkl übergeben.  Treffpunkt der Weidenwichtel sei häufig das große Biotop an den ehemaligen Klärweihern, deren Umgestaltung und Umwandlung zu einem neuen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ein Höhepunkt in der Arbeit der Ortsgruppe gewesen sei.  Man dürfe durchaus stolz auf die bisherige Arbeit der Ortsgruppe sein, die seit dreißig Jahren das grüne Gewissen vor Ort bilde und sich als Anwalt der Natur einsetze.

Den Dank der Kreisgruppe des Bund Naturschutzes  Landshut überbrachte die 1. Vorsitzende, Kathy Mühlebach-Sturm, die ein schönes Buchskranzl überreichte.

 

Neue Vorstandschaft bei der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe

Bruckberg/Gündlkofen. Zur Jahreshauptversammlung am 26. April 2017 konnte Vorsitzender Josef Heim neben zahlreichen Mitgliedern auch Kathy  Mühlebach-Sturm von der Kreisgruppe begrüßen. Im Tätigkeitsbericht ging es vor allem um die Froschzäune. Zum ersten Mal wurde heuer an der Staatsstraße in Edlkofen ein 360 m langer Zaun aufgestellt und betreut.  215 Amphibien wurden dort vor dem Tod auf der Straße bewahrt.

Die im Anschluss durchgeführten Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:

1.Vorstand Ingrid Großmann, 2. Vorstand Josef Heim, Kassier Maria Pinsker, Schriftführer Richard Hampl-Portenlänger. Alle wurden einstimmig gewählt. Zur Ehrenvorsitzenden wurde Elisabeth Seewaldt ernannt. Sie war schon Gründungsmitglied und arbeitete 30 Jahre lang an vorderster Front bei der Ortsgruppe mit, davon 12 Jahre lang als 1. Vorsitzende.

Als Anerkennung für langjährige Tätigkeit im Vorstand erhielten Hannelore und Fritz Weidinger sowie Christa Wagner und Alfons Thoma kleine Aufmerksamkeiten. Zum Schluss ergriff die neue Vorsitzende  Ingrid Großmann noch das Wort. Sie freue sich über das in sie gesetzte Vertrauen und versprach, sich für die Belange des Naturschutzes nach Kräften einzusetzen.

Geretteter Froschwanderweg in Gündlkofen

Zwischen Unterlenghart und Gündlkofen verläuft die Kreisstraße LA 52 entlang des Hangfußes der „Isarseitigen Riedel“ (Naturraum 062 Donau-Isar-Hügelland, Untereinheit 11). Die Hangleitenwälder sind der Lebensraum von Erdkröte, Grasfrosch, Berg- und Teichmolch und des vom Aussterben bedrohten Springfrosches. Die Amphibien wandern zur Laichzeit durch die vom Landkreis geschaffenen Leitwege zu den Laichplätzen. Am Ortseingang von Gündlkofen befindet sich der Wanderweg entlang der Straße zum Biotop am ehemaligen Klärweiher. Dieser Wanderweg ist als überregional bedeutsam erfasst (www.amphibien.bund-naturschutz.de wanderkarte).

Seit nunmehr 30 Jahren hat die Bund-Naturschutz-Ortsgruppe Bruckberg/Gündlkofen insgesamt an jährlich 220 Stunden (insgesamt 6600 Std.) über 20.000 Amphibien einen gefahrlosen Übergang ermöglicht. Umso erstaunter war man, als im Wahlkampf die Gemeinde, vertreten durch den Bürgermeister, dort ein Feuerwehrhaus errichten wollte. Prof. Dr. Stöcklein, Dekan der Uni Weihenstephan, erstellte für die Ortsgruppe ein Gutachten. Die Gemeinde beauftragte das Büro H 2, München, für ein Gegengutachten. Allerdings gab dieses dem vorherigen Gutachten Recht. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 10.02.2015 einstimmig das Vorhaben des Bürgermeistes abgelehnt, da auch die Feuerwehr nicht an diesem Standort des Feuerwehrhauses besteht.

Damit hat die Gemeinde Bruckberg neben dem Isardamm mit seinen seltenen botanischen Raritäten (Orchideen), dem Gemeindeanteil des FFH-Gebietes Buchergraben (Bachmuschel- und Steinkrebsvorkommen) und ein weiteres gerettetes Biotop. Die BN-Ortsgruppe ist, wie vom Bürgermeister im Gemeindeboten 3/2013 angeboten, weiterhin bereit, mit der Gemeinde zum Erhalt unserer Umwelt zusammenzuarbeiten.

Elisabeth Seewaldt wurde geehrt

Gündlkofen. Für ihre Verdienste um den Natur- und Artenschutz wurde Elisabeth Seewaldt mit der Vereinsnadel in Gold und einer Urkunde des Bundes Naturschutz in Bayern geehrt. Schon vor der Gründung der Bund-Naturschutz-Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen im Jahre 1987 hat die engagierte Naturschützerin erfolgreich Amphibienschutz betrieben und ist in der BN-Kreisgruppe Ansprechpartnerin bei Fragen zum Schutz von Kröten und Fröschen gewesen. Im Jahr 2001 hat Elisabeth Seewaldt das Ehrenamt der 1. Vorsitzenden in der BN-Ortsgruppe Bruckberg-Gündlkofen übernommen und dieses mit viel Engagement zwölf Jahre lang ausgeführt. Als jetzige stellvertretende Ortsgruppenvorsitzende ist sie weiterhin engagiert für den Natur- und Artenschutz aktiv, hob Kreisgruppenvorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm hervor, die im Namen des BN-Landesvorstands die Ehrung vornahm. 

Natur-Kostbarkeiten groß im Bild

Mitgliederversammlung der BN-Ortsgruppe mit Wahlen und Lichtbildervortrag

Bruckberg/Gündlkofen. Fast vollständig wurde die Vorstandschaft der BN-Ortsgruppe bei der Jahresmitgliederversammlung am 28. Oktober im Bauernstüberl Sirtl in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich Josef Heim wechselte in das Amt des zweiten Vorsitzenden und löst damit Ingrid Becher ab, die als Beirätin weiterhin dem Vorstand angehören wird.

Zu Beginn der Versammlung berichtete die erste Vorsitzende Elisabeth Seewaldt über die vergangenen vier Jahre, von durchgeführten Exkursionen, einem Vortrag über Forstwirtschaft und vom 20-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe im Jahr 2007, das als Bund-Naturschutz-Sommerfest organisiert und gefeiert worden war. Weiter führte sie aus, dass die Beschilderung für das unter Mitwirkung und Betreuung der Ortsgruppe aus einer ehemaligen Kläranlage entstandene Biotop in Gündlkofen von der Gemeinde finanziert worden sei. Als jährlich durchzuführende Aktion wurde der Auf- und Abbau als auch die Betreuung des Amphibienschutzzaunes an der Straße Gündlkofen–Unterlenghart genannt. Allerdings beklagte Elisabeth Seewaldt einen Rückgang der dort gezählten Amphibien. Die BN- Ortsgruppe hat sich auch mit überörtlichen Themen auseinandergesetzt und sich an Demonstrationen und Veranstaltungen beteiligt, unter anderem im Kampf für den Erhalt der frei fließenden Donau zwischen Deggendorf und Vilshofen, gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft oder für den Ausstieg aus der Atomenergie. Mit dem Kauf von Anteilen am „Grünen Band“ beteiligt sich die Ortsgruppe am Schutz des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens, der sich zu einem Refugium für Pflanzen und Tiere entwickelt hat. Elisabeth Seewaldt bedankte sich beim anwesenden zweiten Bürgermeister Richard Hampl-Portenlänger für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bei den Mitgliedern für ihren Einsatz im Amphibienschutz oder bei Landschaftspflegemaßnahmen. Über die Aktivitäten der BN-Kindergruppe berichtete anschließend Christine Burkl, die zusammen mit Rosina Thomeczek die Kindergruppe leitet.

Nach Dank und Würdigung der geleisteten Arbeit durch den zweiten Bürgermeister folgte der Kassenbericht durch Christa Wagner und die Entlastung des Vorstands. Vor der Überleitung zu den Vorstandswahlen richtete auch Kathy Mühlebach-Sturm, Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Landshut, im Namen der Kreisgruppe Worte des Dankes an die Ortsgruppe. Bei der nun folgenden Wahl wurde Elisabeth Seewaldt in ihrem Amt als erste Vorsitzende bestätigt. In das Amt des zweiten Vorsitzenden wurde neu Josef Heim gewählt. Christa Wagner wurde als Schatzmeisterin und Alfons Thoma als Schriftführer bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt: Roswitha Walter, Dirk Decker, Willi Neff, Ingrid Becher, Hannelore Weidinger, Kurt Seewaldt und Annemarie Portenlänger.

Der folgende Lichtbildervortrag von Josef Schmidbauer mit Fotos von Kostbarkeiten in der heimischen Natur beeindruckte die Naturschützer. Gestochen scharfe Großaufnahmen von Schwalbenschwanz, Knabenkraut, Widderchen, gebänderter Prachtlibelle, vom Blütenkranz der Röhrenblüten eines Korbblüters und vielem mehr waren zu bewundern. So ins Bild gesetzt wird dem Zuschauer bewusst, dass es auch in seiner Umgebung noch einen natürlichen Reichtum gibt, für dessen Schutz es sich lohnt, sich einzusetzen.