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Netzwerk Natur und Umwelt



Aktivitäten der Ortsgruppe Ergolding

Aktuelles stets ganz oben. Die Historie findet sich gaanz weit hinten oder unten.

 Und eine Extra-Webseite für die Streuobstwiese!



Voraussichtliche Termine und Aktionen der OG-Ergolding für 2022.

Eltern und KINDER können sich schon darauf freuen. Genaueres dann über das Gemeindeblatt und diese Webseite.

25.06.2022:Die Kinderkoordinationsstelle der Stadt Landshut plant für 2022 wieder ein Familienfest auf der Wiese der Alten Kaserne von 9 bis 17 Uhr.
Der BUND Naturschutz macht mit und die "bekannten Gesichter" der Ortsgruppe Ergolding natürlich auch.

Kinderaktionen jeweils von 13:30 bis 16:00 Uhr
(bei sonnigem und warmen Wetter vielleicht auch mal länger?)

Voranmeldung jeweils per Email bei Marion Roider. Die teilnehmende Kinderschar ist auf 15 Kinder begrenzt. Das empfohlene Alter: 6 - 11 Jahre.

18.06.2022: Was ist das? Es ist grün und blüht. Ein „Grünblüh“? Es gibt sehr viele und nützliche Pflanzen auf den Wiesen. Alle haben einen eigenen Namen und manche schmecken sogar sehr gut (nicht nur den Hasen und Kühen). Heute wollen wir ein paar dieser Pflanzen auf einer Wiese entdecken. Vielleicht verraten sie uns auch ihren Namen?
Treffpunkt: Parkplatz am Bauhof Ergolding.

23.07.2022: Was ist nass und viel? Ein Bach! Heute können die Kinder entdecken, was alles im Bachwasser mitschwimmt, wie wichtig Wasser für alles Leben ist und und und. Dazu wandern wir ein Wegstück am Feldbach entlang.
Treffpunkt: noch offen, evtl. am Bauhof Ergolding.

20.08.2022 (oder 27.08.): Wer kann riesig werden, hat viele Beine und viele Arme? Ein Baum! Da gibt es manche mit grünen Nadeln und andere mit Blättern. Manche tragen Früchte die vor allem die Wildtiere mögen. Auf anderen wachsen leckere Äpfel, Zwetschgen und Birnen. Wir finden ein Stück Natur wo ein paar von diesen Wunderwerken wachsen. Und dann kommt die Frage: Wer kennt ihren Namen?
Treffpunkt: noch offen


Pflanz- und Ernährungsprojekt - Wir bauen ein Hochbeet 11.04.2022

Die Idee stammt vom „Offenen Jugendtreff“ in Ergolding. Oder richtiger, den IniatorInnen dieser Institution. Zwei, die bei der Aktion dabei waren: Sabine Buchta und Konstantin. Konstantin war schon bei verschiedenen Aktionen der BN-Ortsgruppe Ergolding als Akteur dabei. Marion Roider, die Kinder- und Jugendspezialistin der BN-OG, hatte sich von der Idee anstecken lassen und so den BN mit eingebunden (Angelika und Günter). So kamen Kinder und Jugendliche zusammen, die den Jugendtreff schon kennen und andere, die bisher die Angebote der BN-Ortsgruppe besucht haben.

Auf jeden Fall war das Vorhaben bestens vorbereitet. Sogar für Essen und Trinken (denn Schwerarbeit macht hungrig und durstig) war gesorgt.
Für 5 Hochbeete unterschiedlicher Größe war das Material bereits auf der Baustelle. Holz, Schrauben, Auskleidung, und sogar die Füllung (Erde). Konstantin hatte das handwerkliche Betreuungspersonal organisiert. So war auch vorwiegend Profiwerkzeug auf der Baustelle. Fünf Gruppen konnten gleichzeitig an einem „Objekt“ arbeiten. Bretter sägen mit unterschiedlichen Sägen (und ganz bequem mit einer akkubetriebenen Kreissäge), Bohren und Schrauben. Nicht zu vergessen, es musste auch gerechnet und angezeichnet werden (wo abschneiden und wo bohren!). In dieser Gemeinschaftsarbeit war wieder mal deutlich zu sehen: Interesse, Können und Willen/Wollen, Geschick ist zwischen Mädchen und Jungen nur marginal. Das betrifft alle Altersstufen. (hier gilt wohl: „wenn nur das Angebot passt, wird es genutzt um neue Erfahrungen zu sammeln“!!!!)

Gute drei Stunden reges Arbeiten an einem Werkstück waren dann aber knapp bemessen um es ganz fertig zu stellen. So wurde nur ein bereits vorbereitetes Hochbeet mit Erde gefüllt und zu später Stunde dann auch noch bepflanzt und eingesät. Dafür hatte sich Marion besonders vorbereitet und den Kindern gezeigt was wie warum gemacht wird, damit alles gut wächst. Klar, wenn der Beetinhalt auch gut betreut wird, gibt es in einigen Wochen schmackhaftes Gemüse und Obst zum Ernten.

Rund um den „Jugendtreff“ wird das Projekt auch künftig von Erwachsenen mit betreut. Und Marion wird sicher öfters nachsehen ob auch alles gedeiht.

So lautete das Angebot des Jugendtreffs: Pflanz- und Ernährungsprojekt

  • Wir wollen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen (vor allem aus Familien ohne Gartenzugriff) ein Pflanz- und Ernährungsprojekt starten. Die Kinder und Jugendlichen sollen sehen und lernen, was alles an Nahrung selbst angepflanzt und geerntet werden kann und wie wir uns darum kümmern, damit es gut gedeiht. Nach dem Abernten und auch schon während der Zeit des Wachstums (etwa April bis Juli 2022) wollen wir gemeinsam besprechen, welche Nahrungsmittel gesund sind und was man alles aus ihnen zaubern kann. Los geht’s am Montag, den 11.04 um 15.00 Uhr auf der Wiese neben dem Spielplatz Ahornstraße. …

Fotos zum "Hochbeetbau"


Wer oder was zwitschert denn da im Baum? 02.04.2022

Vogelstimmen hören, erkennen und zuordnen. Und noch mehr …

Dem wollte sich die BN-Ortsgruppe Ergolding mit einer Kinderschar am Samstagnachmittag, 02.04.2022, 13:30 bis 16:00 Uhr widmen. Eine kleine Kapriole des Klimas bescherte den mitmachwilligen Kindern am Samstag leider nasskaltes Wetter mit Schnee. Das war wohl auch der Grund, weshalb nur sieben Kinder zum Treffpunkt in der Au kamen. So genügten als Begleiter zwei Erwachsene vom Verein und ein williger Vater.

Am Parkplatz Fischerhütte begrüßte Marion die Kinder (klar zuvor auch die Eltern) und erzählte von den vielen Vögeln in der Au. Wo sie herkommen oder ob sie immer dort wohnen, was sie fressen und wie und wo sie wohnen. Ein paar echte Vogelnester von Zaunkönig, Meisen und Sperlingen (Spatzen) konnten die Kinder anschauen und anfassen. Und auch gleich erkennen, dass die Vögel ihre Wohnungen unterschiedlich gemütlich ausstatten (mit Moos, mit Federn und Katzenhaaren, und …).

Dann begann eine kurzweilige Wanderung. Zuerst auf festem Weg und dann quer durch die Au mit den vielen umgefallenen Bäumen. Wir wollten ja Vögel an ihren Stimmen erkennen oder bestimmen. Trotz des Wetters waren viele Stimmen zu hören und auch einige Vögel zu sehen. Besonders ein Vogel, der erst seit ein paar Wochen wieder zugereist ist, hat sich mit uns beschäftigt. Wir hatten ein kleines Gerät dabei, mit dem Vogelstimmern abgespielt werden können (siehe unten Gesang vom Zilpzalp). Und in unserer Nähe hatten wir einen Zilpzalp gehört. Der Gesang aus dem Lautsprecher brachte den „echten Zilpzalp“ wohl in Rage und er kam ganz dicht an uns heran und sang immer lauter. Vielleicht hatte er einen Konkurrenten in seinem Revier vermutet und wollte sich nun behaupten. Ein besonderes Erlebnis vor allem für die Erwachsenen.

Endlich wieder aus dem Urwald entkommen, gab es an der nahen Kapelle noch ein paar Spiele. Es durften Nester gebaut werden. Dann verteilte Marion künstliche Eier (die im Nest dann von den Kindern vor Räubern geschützt werden) und kleine Bieberl (Kücken aus Schokolade, - das Bieberl - Aussprache [biwàl], bairisch für Küken) die mit Regenwürmern (aus Wolle, Schnur, … in einer großen Schale) gefüttert wurden.

Und dann … war der spannende Nachmittag schon zu Ende und die Eltern holten ihre Kinder wieder ab.

Die Landshuter Zeitung veröffentlichte diesen Beitrag zur Aktion: Zeitungsausschnitt 04.04.2022

Gesang vom Zilpzalp (MP3-Datei, anklicken und hören ...)

Den Zilpzalp hört man im Frühjahr und Sommer fast überall, in Mitteleuropa ist er einer der am weitesten verbreiteten Laubsänger. Er brütet in Wäldern aber auch in naturnahen Gärten und Parks. Seinen Namen verdankt er dem eingängigen und monotonen Gesang, der tatsächlich wie „zilp zalp zilp zalp“ klingt. Sein Äußeres ist eher unscheinbar braunoliv, und mit dem gelben Überaugenstreif sieht er dem Fitis zum verwechseln ähnlich (ist beim Fitis aber deutlich stärker ausgeprägt).


Rama dama 2022 am Samstag Vormittag 05.03.2022

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ein seit langem wiederkehrendes Ereignis, an dem die BN-Ortsgruppe Ergolding und eine Kindergruppe mitmachen.
So trafen sich auch am 05.03.2022 um 09:00 Uhr Kinder und Erwachsene am Parkplatz bei der Fischerhütte, um in einem vorgegebenen Areal die Natur von Müll zu befreien.

Für Kinder gibt es dabei dann natürlich auch noch anderes zu entdecken: Schneckenhäuser von Weinbergschnecken und Posthornschnecken (am Weiher), ein altes Geweih von einem Rehbock und viele Federn von einer zerlegten Graugans (so der Fachmann David!! vermutlich von einem Marder erlegt, weil sich auch die passenden Kotspuren zeigten ...).

Und für die Historie sei noch festgehalten: das war nun schon die dritte Müllsammelaktion in der noch immer aktiven Corona-Pandemie und die erste mit einem Krieg in Europa, genauer der Ukraine (Einmarsch des russischen Militärs am 24.02.2022). Hoffen wir mal, dass es für die Ukrainer gut ausgeht.

 


Dem Biber auf der Fährte … 13.11.2021

Pfiffige Naturforscher in Ergolding unterwegs auf den Spuren der Biber in der Isarau.

Organisiert von Marion Roider (Bund Naturschutz, Ortsgruppe Ergolding) konnten 18 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren am Samstagnachmittag für zweieinhalb Stunden die kleine Welt der Biber in der Isarau erkunden. (Die aktuellen „Coronaregeln“ wurden berücksichtigt.)
Drei Väter und BN-Mitglied Günter unterstützten Marion "die Horde" durch die Au zu leiten. Ja, es gab viel zu entdecken.

"Am Anfang stand das Wort". Marion stellte Fragen zum Biber und gab auch Antworten. Einige Kinder wussten schon ganz viel über das Biberleben.
Biber sind bevorzugt dämmerungs- und nachtaktiv, hervorragende Schwimmer, es sind „Veganer“ die vorwiegend Baum- und Strauchblätter fressen (im Winter gerne Baumrinde), leben in einer Biberburg mit mehreren Generationen zusammen, der Biber hat ein weiches Fell, die hinteren Pfoten haben Schwimmhäute zwischen den Zehen, der Schwanz dient auch als Warnsignalgeber, die Schneidezähne sind riesig und gebogen und haben eine orange Farbe (wegen des hohen Eisenanteils im Zahnschmelz), Bibermann und Biberfrau bleiben ein Leben lang zusammen …

Natürlich gab es auch etwas Anschauungsmaterial. Skelettknochen von Ober- und Unterkiefer mit den imposanten Zähnen, die selbst die ältesten und dicksten Bäume fällen … leider …  (in der Au leicht zu beobachten). Ein komplettes Fell (von einem natürlich verstorbenen Biber) mit Pfoten und Schwanz konnten alle anfassen und anschauen (am Bauch ist es besonders weich und flauschig). Dazu gab es etliche Holzstücke mit den typischen Nagestrukturen dieser Tiere zu sehen. Und für alle lustig zum Ausprobieren: eine verdunkelte Spezialbrille, die das Sehvermögen der Biber unter Wasser nachahmt. Biber sehen wegen der besonderen Augen sehr schlecht am Tag. In der Dämmerung und in der Nacht haben sie aber Vorteile. Und im Wasser gibt es einen besonderen Schutz vor der Augenlinse.

Nach so viel Theorie wandert die Gruppe endlich entlang der Isar. An vielen Stellen lassen sich alte und neue Spuren der Biber entdecken. Die Wege, auf denen sie aus dem Wasser zu den Fressstellen wandern, sind im herabgefallenen Laub ganz deutlich zu erkennen. Ganz viele alte Baumstümpfe der früher abgenagten Bäume neben neu angenagten Bäumen. Direkt am Ufer der Isar werden heute viele der großen Bäume mit einem Zaun vor den Bibern geschützt. Denn die sind unermüdlich und wollen nagen, nagen, … Wie das so geht mit dem Nagen können die Kinder auch gleich ausprobieren. Marion hat für alle eine Möhre mitgebracht und schon ahmen alle die Biber nach.

Nach einem Wettrennen auf dem Rückweg gibt es am Parkplatz vor der Fischerhütte noch ein Spiel. Zwei Gruppen bauen um die Wette die größte Biberburg mit Laub und einer Menge von Ästen. Gewonnen haben natürlich alle und bekommen einen kleinen Gewinn.

Dann ist der Nachmittag auch schon vorbei und die Eltern holen ihre Kinder wieder ab. Trotz niedriger Temperaturen und leichtem Nieselregen war es ein unvergessliches Erlebnis. Die Landshuter Zeitung hat bereits über den "Au-Au...sflug" berichtet: Hier der Ausschnitt.

Noch mehr Fotos zu "Dem Biber auf der Fährte … 13.11.2021"


Wir bauen ein Winterquartier für Igel - 09.10.2021

So war die Aktion von der Ortsgruppe des Bund Naturschutz e.V.  angekündigt:

Pfiffige Naturforscher in Ergolding unterwegs.

Bist Du zwischen 8 und 11 Jahre alt und hast Du Lust zusammen mit anderen Naturforschern im Herbst etwas für die Igel zu machen? Wir zimmern Igelhäuser für den Winter und erfahren mehr über das Leben der Igel.
Wann:     Samstag, 9. Oktober 2021, 13:00 bis ca.17:00 Uhr in der Grundschule Ergolding.
Bitte bringt auch evtl. einen Hammer/Akkuschrauber/Handsäge mit. Die Kleidung sollte dreckig werden dürfen. Denkt auch an etwas zu Trinken und eine kleine Brotzeit.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bis … an … Hygienebedingungen usw.

Die Aktion war für die Kinder ein spannendes Erlebnis. Und für einige Igel gibt es nun hoffentlich kostenlose Sozialwohnungen. So lautete dann auch die Überschrift eines Artikels für die Zeitung:

Sozialer Wohnungsbau privat organisiert

Der Herbst ist eine gute Zeit für den Bau von Igelwohnungen. In der Stadt, ganz allgemein in Wohngebieten mit kleinen gepflegten Gärten, fehlt es an Überwinterungsquartieren für die Igel. Diese kleinen stacheligen Säugetiere lieben unordentliche Gärten und strukturierte Natur. Laub- und Komposthaufen werden heute gerne zur Sammelstelle gebracht, weil so ein Haufen stört und vielleicht auch streng riecht. Ein Igelhaus ist da eine mögliche Lösung für die kleinen Stacheltiere.
Marion Roider von der BN-Ortsgruppe aus Ergolding hatte für Kinder einen „Werktag“ für Igelhäuser organisiert. Am Samstagnachmittag 09.10.2021 wurden im Werkraum der Ergoldinger Grundschule Wohnungen für Igel gebaut.

Zwölf Kinder, zwölf Häuser!

Marion, Gunda, Angelika, Günter und Konstantin betreuten die Kinder. Das Material, erlesene Mehrschichtbretter und ein spezielles Dach, hatte Marion von einem großzügigen Sponsor erhalten. Die Schrauben stiftete der Verein. Konstantin hatte das Holz dann für den Zusammenbau schon vorbereitet.

Bevor das Werken beginnt, gibt es auf der grünen Wiese eine Vorstellungsrunde und ein wenig Theorie. Weshalb überhaupt ein Winterquartier für Igel bauen, was frisst der Igel, wie sehen Igel aus wenn sie auf die Welt kommen (nackt ohne Stacheln), weshalb halten sie einen Winterschlaf, wann sind die Tiere aktiv (in der Regel ab der Dämmerung und in der Nacht) … Einige Kinder wussten die richtigen Antworten (die hatten in der Schule gut aufgepasst).

Endlich wird der Werkraum erobert. Einige der Kinder haben Werkzeug mitgebracht. Akkuschrauber, Säge und Meterstab. Konstantin hatte aber vorgesorgt und ein paar „Fuchsschwänze“ mitgebracht. Und ein praktisches Hilfsmittel gebastelt. Eine Lehre, um die Abstände für die Bohrlöcher auf den Brettern zu markieren.

Die Kinder verteilen sich an die Werkbänke, jeweils ein Erwachsener dazu. Das Material wird verteilt und eine Bauanleitung. Dann wird angezeichnet, gesägt, gebohrt und geschraubt. Trotz Anleitung ist das eine Herausforderung. Denn die Teile haben eine Schräge, damit das Wasser vom Dach auch ablaufen kann. Und so werden die Teile auch mal verkehrt zusammengeschraubt. Neues Spiel und neues Glück - im zweiten Anlauf gelingt das Werk. Die wenigsten Kinder kennen den Umgang mit Werkzeug. Wie wird mit einem „Fuchsschwanz“ gesägt, wie spanne ich das Holzbrett ein, ah es gibt spezielle Holzbohrer, für die Schrauben wird ein spezieller Bit im Akkuschrauber benötigt. Wer weiß schon was ein Bit ist? (ein Bit, auch Schraubbit, ist ein Werkzeug; genauer eine auswechselbare Schraubendreherklinge ohne Griff für ein bestimmtes Schraubenkopfprofil.) Eines der Kinder ist perfekt ausgerüstet und hatte sogar einen kleinen Koffer mit verschiedenen „Bits“ dabei. Der junge Mann wusste natürlich was ein Bit ist!

Viel schneller als geplant waren die Häuser fertig. Einige Kinder hatten die Häuser sogar bunt bemalt und individuell gestaltet (mit aufgeklebten Kastanien). Der Werkraum wird aufgeräumt und dann auf einer Wiese vor der Schule ein Gruppenfoto aufgenommen mit den sehr zufriedenen Gesichtern der BaumeisterInnen. Bis die Eltern dann die Kinder abholen gibt es noch Spiel und Spaß. Allen Kindern wünschen wir einen Igel-Bewohner für ihr Haus.

Und HIER können Sie  den originalen Artikel der Landshuter Zeitung vom 18.10.2021 zu unserer Aktion lesen.

Aus Datenschutzgründen (nicht alle Eltern waren damit einverstanden) gibt es keine Fotos mit den Gesichtern der Kinder. Leider.

Zur "Erbauung" von Geist und Körper zwei Dateien zur freien Verfügung.
Die Bauanleitung für den Körper, die Geschichte für den Geist.


... alle Jahre wieder ... Streuobstwiese pflegen ... 12.06.+19.06.2021

Kulturflächen pflegen benötigt neben körperlichem Einsatz auch viel Organisation!

Es war wieder einmal soweit. Kurzfristig war ein Termin gefunden um  die Streuobstwiese zu pflegen. Samstag 10:00 Uhr, 12.06.2021. Das erledigten 6 fleißige HelferInnen der Ortsgruppe Ergolding. Und ... stets ein professionelles Unternehmen. In unserem Fall in Gestalt von Herrn Schlör. Er stellt die Werkzeuge, Balkenmäher, Sense, Rechen und Heugabeln, Astscheren und und und. Und einen kleinen elektrischen "Schubkarren" zum Transport z.B. vom Schnittgut. Er sorgt auch für eine sinnvolle Verwendung des Schnittgutes. Er bringt das Grün zu einem Hof, wo es an Tiere verfüttert wird.

Das ist aber nur die eine Seite des Aufwandes um so eine Kulturfläche zu pflegen. So berichtet die Vereinsvorsitzende Angelika Thomas von dem organisatorischen Aufwand. Für jede Pflegemaßnahme muss ein ausführlicher Antrag an die Regierung von Niederbayern gestellt werden. Von dort gibt es dann einen finanziellen Zuschuss. Dauer der Maßnahme und Umfang, also Maschineneinsatz nach Art und Zahl. Dazu Anzahl und Namen der Teilnehmenden. Zum Ende kommt dann auch noch die Abrechnung. Auch nochmal ein "Akt", der Angelika Thomas wegen der bürokratischen Umstände direkt in Rage bringt, als sie darüber berichtet. Das ganze Spiel, und dann mindestens zweimal, "alle Jahre wieder"!

Und hier mit der Fortsetzung vom 19.06.2021 mit vielen Fotos.

Unsere Erlebnisse auf und mit der Streuobstwiese aus der Vergangenheit finden Sie gesammelt HIER.


Igel ... Marder ... Fuchs ... Rehbock ... Fasanhenne ... Elster ... Katze - im Mai/Juni 2021

Mitten in der Stadt bewegen sich in der Dämmerung und in der Nacht viele verschiedene Tiere. Kleine und Große.
In den Aussenbereichen, wo die Grundstücke in der Nähe von Wald und Feldern liegen, kommen naturgemäß noch mehr Arten bis ans Haus.

Ein BN-Mitglied hat ein kleines Video mit etwa neun Minuten Spieldauer erstellt. Mit einer Aussenkamera wurden innerhalb von drei Tagen verschiedene Tiere aufgenommen, die praktisch bis an die Haustüre kommen. Wer hätte gedacht, was und wer da erscheint. Sogar die Begegnung eines blinden Katers mit einem Eichkatzl ist darin dokumentiert. Dann mal viel Spaß mit dem Video. Das Video ist direkt über diesen Link auf jedem Browser abrufbar (einfach anklicken und das Video startet, mit Ton ...).

http://www.privat.guenterwillmroth.de/TiereSpitzlbergMaiJuni2021.mp4


Naturerlebnis am Sonntag 12.6.2021 in Ergolding

Ergoldinger Naturerlebnistag - eine Woche vor dem autofreien Sonntag in Ergolding

Naturerlebnis am Sonntag 12.6.2021 in Ergolding - leider ausgefallen!

So war es geplant:

Samstag, 12. Juni 2021, 14.00 bis 17.00 Uhr, in der Ergoldinger Au, Parkplatz Fischerhütte, linkes Isarufer.
Führungen jeweils zur vollen Stunde um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr zu den Themen Libellen, Vögel, Kräuter und Auwald. Fortlaufend Basteln mit Naturmaterialien für Kinder (Kindergartenalter bis Mittelschule). Informationen am BN-Infostand und am Naturlehrpfad. Alle Führungen sind kostenlos.
Der Veranstaltungsort ist über Albing (an der B 11/B 15 / Landschaftsbau Hadersdorfer) zu erreichen. Die Strecke ist ab Albing ausgeschildert. Veranstalter: BUND Naturschutz (BN), Ortsgruppe Ergolding, in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Ergolding.

Stand Ende Mai: wegen der Auflagen und der aktuellen Inzidenzzahlen (Corona!) im Landkreis bleibt die Veranstaltung ohne Genehmigung durch den Landkreis.


Rama dama im März 2021

Bedingt durch die noch immer aktive "Corona-Pandemie" gab es nur eine kleine Zahl MüllsammlerInnen ...

Rama Dama am 3. und 6. März 2021 

Nachdem in der Ergoldiger Aue so viele Hinterlassenschaften von Besuchern zu finden waren, haben wir letzte Woche das uns in den letzten Jahren zugewiesene Arial in Ergolding gereinigt. Natürlich wurden die aktuellen Vorschriften (A-H-A-L-keine Gruppenbildung usw.) berücksichtigt. So starteten wir maximal in 2er-Gruppen mit dem entsprechenden Abstand. Neun Personen haben insgesamt 11 Stunden gesammelt. So kam ein knapper Kubikmeter an Unrat zusammen.
In diesem Jahr lagen deutlich weniger Glasflaschen in der Natur. Dafür Kunststoffverpackungen und Kunststoffabfälle wie alle Jahre, in die Natur entsorgt von "armen" Menschen (sorgenarm, bewusstarm, gedankenarm, ...).

Im nächsten Jahr darf hoffentlich auch die Jugend wieder teilnehmen. Und dann gibt es sicher Äktschen und ein paar Fotos.


Naturerlebnisse

Spitzlberg im Herbst 2020

Alle Jahre wieder werden die Vogelnistkästen im Herbst kontrolliert und gesäubert. Manchmal liegen noch Eier im Nest, manchmal auch mumifizierte Jungvögel. In manchen „Wohnungen“ wurde mehrmals ein Nest angelegt. Bis zu vier Etagen sind erkennbar. Nach der Brutzeit ziehen dann auch andere Bewohner ein. Zum Beispiel Mäuse. Oder, wie in den Fotos erkennbar, Hornissen. In diesem Nistkasten (in Spitzlberg) waren zuerst Stare zum Brüten. Nachdem das Gehäuse innen voll ausgebaut war, bauten die Hornissen außen mächtig an. Ende Oktober haben dann vermutlich Spechte mit dem Abbruch begonnen … auf der Suche nach einer fetten Mahlzeit. Im November war der Vorbau fast vollständig beseitigt. Doch im Inneren wohnten noch Hornissen und pflegten das Nest. Der Nistkasten wurde an eine wettergeschützte Stelle gebracht und wird dann erst im späten Frühjahr ausgeräumt. (Alle Fotos siehe weiter unten)

An einer anderen Stelle im gleichen Garten steht für die Insekten ein Baustofflager und eine Nisthilfe. Auch dort wird im Herbst kontrolliert und ausgebessert oder „geputzt“. In einem Bereich der für Wespen, Hornissen und Bienen gedacht war, wohnte dann auch noch ein anderes Wesen. Eine Maus hat dort ihr Nest und Lebensmittellager eingerichtet. Gleichzeitig sind aber auch zwei Wespennester entstanden.

Wie in so vielen „Insektenhotels“ sind auch hier Ziegelsteine eingebaut. Weshalb nur ganz wenige Öffnungen darin bewohnt sind, ist nun klar! Der Workshop im Oktober im Walderlebniszentrum Regensburg brachte die Erleuchtung. Insekten benutzen nur runde Öffnungen von Nisthilfen. Und tatsächlich sind in den Steinen nur die runden Öffnungen benutzt worden. Jetzt ist alles klar. Mit Lehm kann nachgebessert werden.

Fotos zum Text "Naturerlebnisse - Spitzlberg im Herbst 2020"


Wildbienen - Insekten der besonderen Art

Workshop im Walderlebniszentrum Regensburg am 09.10.2020

Schon im März war dieses Seminar (Schulung, Fortbildung, denglisch "Workshop") vom BN-Bildungswerk geplant. Leider wegen dem Mini-Tierchen Corona-SARS-CoV2 abgesagt. Nun konnte sich endlich eine kleine Gruppe in den Räumen des Walderlebniszentrum Regensburg treffen. Natürlich unter den geltenden Hygienebedingungen A-H-A-L(Alltagsmaske, Hände waschen/desinfizieren, Abstand, Lüften). Von der BN-Ortsgruppe Ergolding waren Angelika, Marion und Günter dabei.

Die Referentin, Anke Simon, vermittelte viel Wissen um die große Anzahl der Insektenart Wildbienen. In Deutschland sind immerhin fast 600 unterschiedliche Arten bekannt. Und die meisten davon werden aufgrund der menschgemachten Umweltsituation alle Jahre weniger. Da hilft leider auch das gutgemeinte bayerische Volksbegehren "Artenvielfalt" und seine gesetzgeberische Umsetzung nur wenig.
Der Tag war dazu da, einen kleinen Überblick über die Vielfalt dieser Insekten zu erhalten. Und ... wie das vor allem Kindern vermittelt werden kann. Zum Beispiel mit Spielen. Klar, im Spiel lernen Kinder schnell und gern. Je spannender und fordernder desto lieber (vielleicht doch nur bei einigen Kindern!?). Den Erwachsenen im Kurs hat es auf jeden Fall gefallen.

Welchen Aufwand z.B. einige Wildbienen für ihre Arterhaltung betreiben, haben wir im nur kurzen Spiel nachgeahmt. Zuerst Nektar und Pollen sammeln (bunte Klammern von einem festen Platz) und in das Nest bringen, dann ein Ei dazulegen (von einem anderen Platz als weißen Faden holen) und zum Schluss dann das Nest verschließen mit Baumaterial (klar, das war dann von einem anderen Platz zu holen). Alles viermal wiederholen in einer vorgegebenen Zeitspanne (es werden mehrere Kammern mit Futter und Ei nacheinander im Nest eingebaut). Zum Schluß wird noch eine leere Kammer gebaut. Die dient dem Schutz der Brut (wenn Parasiten hier ein Ei einlegen, findet die Larve kein Futter und verhungert). Puuh, Schwitz. Was diese Bienen alles wissen und können. Faszinierend. So fliegen sie in ihrer meist kurzen Lebensspanne den lieben langen Tag und bestäuben dabei "nebenbei" unzählige Blüten.

Jetzt freunen wir uns auf die Zeit, wenn wir das an Kinder aus Ergolding weitergeben können.

 




Rama dama in Ergolding (07.03.2020)

"Alle Jahre wieder ..." lädt die Gemeinde Ergolding ihre Bürger ein, die Umwelt von Unrat zu befreien. Meistens ist das über Vereine organisiert.

In einem detailliert organisierten Plan erhalten die einzelnen Gruppen ihren Bereich zugeordnet. Der BN-Ergolding hat seit vielen Jahren einen Bereich in der Isar-Au ausgewählt. In diesem Jahr waren auch viele Kinder an der Maßnahme beteiligt. Mit viel Freude und großem Einsatz waren die Kinder dabei. Marion, Gundula, Günter und einige Väter begleiteten die Kindergruppe.

Zum Abschluss der tatkräftigen Arbeit sorgte Angelika Thomas für ein kleines Buffet. Klar, die verbrauchte Energie muss ja wieder aufgefüllt werden.
Danach gab es noch ein Gruppenfoto auf dem aber nur ein Teil der "Mitmachenden" zu sehen sind. Für die Teilnehmenden hier eine PDF-Datei mit den Fotos (ohne Namen).

 


Pfiffige Naturforscherinnen und Naturforscher bauen Nistkästen (11.01.2020)

Zehn junge Menschen, Mädchen und Jungs, die meisten davon im zweiten Schuljahr, bauten Nistkästen für die heimischen Vögel.

Auf die Info im Ergoldinger Marktboten hatten sich 20 Kinder angemeldet (natürlich durch die Eltern!). Leider können nur eine begrenzte Zahl von Kindern gleichzeitig betreut werden. Vielleicht wird die Aktion (im nächsten Jahr) noch einmal wiederholt. Dann gibt es eine neue Chance.

Am Samstag, 11. Januar 2020 trafen sich die Kinder schon kurv vor 14:00 im Pausenhof der Grundschule Ergolding. Marion, Gunda, Connie und Günter begleiteten die Kinder an diesem Nachmittag.

Gute zwei Stunden Zeit blieben, damit alle Kinder "Ihren Nistkasten" zusammenzimmern konnten. Klar, es wurde geschmirgelt, gebohrt und geschraubt. Und manches Kind mußte etwas warten, da die Erwachsenen nicht überall gleichzeitig mithelfen können. Auch das gehört dazu, etwas Geduld zu üben.

Zuerst einmal wurden alle Kinder mit ihren Namen vorgestellt und begrüßt. Marion zeigte den Kindern Bilder von bunten Vogeleiern (weshalb sind diese denn so unterschiedlich geformt und gefärbt? Wer weis es?). Sie erklärte auch, weshalb Nistkästen sinnvoll und manchmal sogar notwendig sind. Zwei fertige und bereits bewohnte Nistkästen dienten als Beispiel, was die Vögel damit machen, wenn ihnen eine "Wohnung" gefällt. In einem der Nistkästen hatten Hornissen ein großes Nest gebaut und die vorherigen Bewohner, ein Spatzenpaar, hinaus geworfen. Auch so etwas kommt vor in der Natur.

Dann begann das große Abenteuer. Jedes Kind bekam einen Bausatz mit vorgeschnittenen Brettern für den Nistkasten.
Alles nicht so einfach, wenn es zum ersten Mal geschieht. Eine Holzschraube mit einem elektrischen Schrauber in ein festes Stück Holz zu bringen erfordert neben Geschick auch noch viel Kraft. Das alles zu koordinieren ist schwierig genug. Mit den noch recht kleinen Händen eine Schraube festzuhalten und gleichzeitig einen Schrauber darauf zu setzen, ist aber kaum möglich. Klar helfen dann die Erwachsenen ein wenig. Die passende Anordnung der Bretter ist trotz Anleitung auch manchmal für die Erwachsenen eine Herausforderung.
Die Einfluglöcher in ein Brett zu bohren, war vielleicht die anstrengenste Arbeit an diesem Nachmittag. Je nach Vogelart sind die Durchmesser der Einfluglöcher unterschiedlich groß zu wählen. In einer Tabelle konnte nachgesehen werden, welche Formen und Größen für die unterschiedlichen Vögel gewählt werden (hier zum herunterladen "Einflugöffnungen").
Bald waren zwei Stunden um und der letzte Nistkasten war fertig. So nahmen alle Kinder ganz stolz "Ihr Werk" mit nach Hause.

Die Erwachsenen räumten noch auf und kehrten die Holzspäne zusammen. Alle waren froh und zufrieden. "Alle Kinder unverletzt!" Das ist sicher keine Selbstverständlichkeit.

Ein angemeldetes Kind kam wohl erst etwas später an und stand vor verschlossener Eingangstüre. Es bekommt noch den übrigen Bausatz. Günter hilft gerne den Nistkasten zusammenbauen.

Ende gut, alles gut.

 


Spinnentag mit den Kindern in der Isarau - 07.09.2019

Die BUND-Naturschutz-Kindergruppe traf sich in den Isarauen, um heimische Spinnen zu erkunden und die Natur spielend zu erleben. Marion Roider organisierte diesen informativen Nachmittag für die Kinder.

Der Spätsommer wird auch Altweibersommer genannt. In dieser Zeit lassen sich viele Spinnen an ihren Spinnfäden mit dem Wind forttragen. Es ist die ideale Zeit, Spinnen und deren Netze zu beobachten. Marion, Gundi und Günter vom Bund Naturschutz waren bestens ausgestattet – mit Binokular, verschiedenen lebenden Spinnen in Bechern. Einige Bücher dienten zur genauen Bestimmung. Spielerisch erfuhren die Kinder, wie Spinnen sich bewegen, was sie so besonders macht und warum sie für Natur und Mensch wichtig sind. Und vor allem: diese faszinierenden Tierchen nicht zu töten – und keine Angst vor ihnen zu haben!

Vorsichtig und behutsam gingen die Kinder mit eigenen Becherlupen, Pinsel und Käscher ans Werk, um selbst Spinnen zu fangen. Diese wurden dann bestimmt und den anderen gezeigt. Hier verlor sich auch die Angst vor diesen Tieren.

Zusammen haben wir ein großes Spinnennetz gesponnen  – und so gelernt, welche Fangmethoden Spinnen anwenden und dass es je nach Spinnenart unterschiedliche Netze gibt. Wir Erwachsenen staunten nicht schlecht, was einige der Kinder schon für ein Wissen hatten und Besonderheiten der Spinnen kannten.

Auch die Bewegung kam nicht zu kurz – als die Kinder sich zusammenschlossen um wie eine Spinne zu gehen! Gar nicht so einfach!
Am Schluß der zwei Stunden, die viel zu schnell vergingen, bastelte Günter noch aus alten Drähten und Nußschalen Spinnen mit den Kindern.

Und wenn man die Kinder fragt, wie viele Beine eine Spinne hat, dann antworten sie laut "Acht". Und ... Spinnen haben bis zu acht Augen! Keiner sieht mehr.

Ein paar Fotos vom "Erlebnistag".


Ein Lebensturm entsteht (2018/2019)

BN-Ortsgruppe Ergolding erstellte ein „gigantisches“ Bauwerk (2018_11)

Die Idee ist bestechend, auf der Fläche von etwa eineinhalb Quadratmetern entstand eine kleine Welt. Der sogenannte Lebensturm besteht aus verschiedenartigen Lebensräumen für Insekten, Vögel, Reptilien und kleine Säugetiere. In unserer bisweilen sehr ausgeräumten Landschaft ist das ein besonderes Angebot als kleiner Ausgleich. Das Bauwerk ist rund fünf Meter hoch. Ein Steinhaufen mit Strohkern bildet die Basis. Darüber eine Schicht mit Zweigen, Ästen und Laub. In der obersten Etage sind Nistkästen für verschiedene Vogelarten. Ein größerer Wohnplatz für Fledermäuse wird noch vor dem nächsten Frühjahr aufgehängt. Im Frühjahr kommen dann noch einige Insektenhotels dazu.

Das BN-Mitglied Günter Willmroth aus Spitzlberg hatte die Idee dazu und hat „das Projekt“ organisiert und umgesetzt. Mitgeholfen hat der Landkreis, der eine naturnahe Fläche auf der Reststoffdeponie in Spitzlberg zur Verfügung stellte. Die erste Fuhre Steine für den Steinwall kam ebenfalls vom Landkreis. Der Landwirt Franz Meier aus Ergolding spendete das komplette Holz und lieferte es auch noch kostenlos an. Die Nistkästen fertigte Herr Eberl aus Unterglaim. Der BN beteiligte sich tatkräftig und mit einem finanziellen Beitrag.

Das Bauwerk kann auf dem Weg von Reitberg nach Spitzlberg, am Ende der Reststoffdeponie, besichtigt werden. Eine kleine Tafel am Zaun beschreibt die Bauschritte und wofür der Lebensturm von Nutzen ist.

Eine komplette Beschreibung des Bauvorhabens mit Grafik und Fotos zum herunterladen.

 

Fotos aus der Bauzeit vom Lebensturm 2018/2019


Rundgang Naturlehrpfad in der Isarau. Januar 2018

Naturerkundungen in der Ergoldinger Au (2012)

Seit Ende April 2012 ist der neue Naturerlebnis- und Lernweg in Ergolding eröffnet. Hier finden nun alle Besucher und besonders Schulklassen die Möglichkeit, sich näher mit der heimischen Natur und den dort vorkommenden Tieren und Pflanzen zu befassen.

Mehr unter http://www.ergolding.de/index.php?id=0

Ein Anmeldeformular kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.


Historie der OG-Ergolding gegründet 1990