MenuKreisgruppe LandshutBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Plastikfrei? Wir sind dabei!

Die Schüler sind eifrig beim Bemalen der Stofftaschen

Der BUND Naturschutz besuchte das Gymnasium Seligenthal

Kürzlich statteten zwei Vertreterinnen der BUND-Naturschutz-Kreisgruppe dem Gymnasium Seligenthal einen Besuch ab. Schüler der Klasse 8b des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums hatten im Rahmen des Kernfachs Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung ein Umweltprojekt gestartet, das die Kreisgruppe finanziell unterstützt hat. Bei einem Vortrag wiesen die Achtklässler neun Klassen der Jahrgangsstufe zwei bis vier während der Schulstunde in das Projekt ein: Plastikfrei? Wir sind dabei! Die Schüler erfuhren Wissenswertes zum Thema „Die Gefahren des Plastiks für die Umwelt und wie kann ich Plastik vermeiden“. Nach der Pause ging es an die praktische Arbeit. Über hundert Stofftaschen wollten bemalt und beschrieben werden. 230 Schüler waren eifrig dabei, Schildkröten als Zeichen für die Schutzwürdigkeit (Gefährdung der Tiere im Meer durch Plastik) aber auch für die Langlebigkeit (wie auch Plastik) auf die Taschen zu drucken. Der Schriftzug „Plastikfrei? Ich bin dabei!“ durfte nicht fehlen. Begleitet und unterstützt wurden die Schüler vom Mitschüler und Hauptorganisator Lukas P. und dem Klassenleiter J. Mantel. Die Schüler waren nach der Aktion stolz auf „ihre“ Stofftaschen, die sie und ihre Eltern in Zukunft zum „Einkauf ohne Plastiktüten“ verwendet wollen. Kathy Mühlebach-Sturm, BN-Kreisgruppenvorsitzende und BN-Geschäftsstellenleiterin Brigitte Englbrecht zeigten sich beeindruckt von der guten Organisation dieses Schülerprojektes für mehr Umweltschutz und freuten sich, durch die Spende von 120 Taschen aus Biobaumwolle einen Beitrag zum Gelingen dieses Projektes beigetragen zu haben.


Bienensummen im Stadtpark

Eine Wildbienen-Weide legten das Stadtgartenamt und die BN-Kreisgruppe im Landshuter Stadtpark nahe dem Isarsteg über die Kleine Isar an
BN-Mitglied Christine Rieck-Sonntag übergab an Oberbürgermeister Hans Rampf eine von ihr gestaltete „Wildbiene“
Sie freuten sich über die neue Wildbienen-Weide (von links): Brigitte Englbrecht (BN), Erwin Scheuchl (Wildbienen-Spezialist), Christine Rieck-Sonntag (Künstlerin/BN), Margit Urban (Leiterin Stadtgartenamt), Hans Ritthaler (Leiter Untere Naturschutzbehörde), Oberbürgermeister Hans Rampf, Kathy Mühlebach-Sturm (BN) und Paul Riederer (BN) - Foto: Heinrich Inkoferer

Stadtgartenamt und Bund Naturschutz legten „Weide“ an

Landshut 23.08.2015. Eingezäunt wie eine Weide, bestückt mit wildwachsenden, einheimischen Pflanzen und mit einer Hinweistafel versehen – so sieht die neue „Wildbienen-Weide“ aus. Das Landshuter Stadtgartenamt hat die 80 Quadratmeter große Wiese in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz im Stadtpark nahe des Fußgängerstegs über die Kleine Isar angelegt. Die Landshuter Künstlerin Christine Rieck-Sonntag entwarf nicht nur die Hinweistafel – sie gab auch die Anregung zur Weide.

Alle – insgesamt 20.000 – Bienenarten außer der Honigbiene werden Wildbienen genannt. Die wilden Artgenossen sind zwar nicht so bekannt wie die Honigsammlerin, aber für die Natur genauso wichtig. „Sie haben eine Schlüsselfunktion im Naturhaushalt“, erklärte Wildbienen-Experte Erwin Scheuchl. „Ohne Bienen gäbe es kein Obst und Gemüse. Da die Honigbiene allein die Bestäubungsleistung nicht erbringen kann, sind Wildbienen so wichtig.“ Aber brauchen Wildbienen extra eine Weide? Nach Ansicht des Bund Naturschutz schon. Aufgrund von Veränderungen in der Landwirtschaft und der Landschaftsgestaltung seien viele Wildbienen vom Aussterben bedroht. „Heute ist es in den Gärten Mode, dass man ausländische Pflanzen sät – oder gar keine mehr, sondern nur noch mit Steinen gestaltet“, meinte Kathy Mühlebach-Sturm, Vorsitzende des Landshuter Bund Naturschutz. Laut Erwin Scheuchl ist es für Wildbienen aber wichtig, viele einheimische Pflanzen vorzufinden. „Sie können nämlich nur Pollen von speziellen Blüten verwerten“, erklärte der Wildbienen-Experte. Auf der Wiese wachsen insgesamt 25 Arten – unter anderem Glockenblumen, verschiedene Kleesorten und Thymian.

„Die Weide soll Privatpersonen zur Nachahmung animieren“, sagte Oberbürgermeister Hans Rampf. Laut Mühlebach-Sturm könne jeder in seinem Garten eine kleine Wildblumen-Wiese anlegen. „Dadurch bringt man mehr Leben in den Garten.“ Scheuchl schlug vor, zusätzlich zur Wildbienenweide eine Nisthilfe aufzustellen. Er wies darauf hin, dass in der Region Landshut 200 verschiedene Wildbienenarten leben.

Quelle: Landshuter Zeitung, -san-  

In der BN-Geschäftsstelle Altstadt 105, Nähe Narrenbrunnen, geöffnet Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, jeweils von 14.30 bis 17.00 Uhr, gibt es einmehrseitiges  Faltblatt, das über Lebensweise, Bedeutung, Gefährdung und Schutz der heimischen Wildbienen sowie über Nisthilfen informiert,

sowie ein Beiblatt, auf dem die ausgesäten Pflanzenarten aufgelistet sind


"Bachprojekt" - Hauptschule Schönbrunn (Stand: August 2010)

Pocket-Park

Im Jahr 2011 gab die Kreisgruppe als Produkt eines Glücksspiralprojektes die Broschüre "Quer durch Landshut" heraus. Auf einem Weg durch die Stadt quer zum Isartal kommt man dabei an zwanzig ausgewählten Stellen vorbei, an denen ein Stück Stadtnatur in der Broschüre beschrieben werden. Die Kreisgruppe möchte damit auf das Vorhandensein und den Wert von Natur in der Stadt aufmerksam machen und soweit möglich in Folgeprojekten dazu beitragen, dass diese Stadtnatur noch mehr Raum erhält.

So entstand im Jahr 2013, geplant von unserer Fachbeirätin für Natur in der Stadt, Barbara Zehentbauer (vormals Höllerer) und ausgeführt zusammen mit der Stadtteilmanagerin Ele Schöfthaler, Lehrern und Schüler der Mittelschule Nikola und der Stadt Landshut als erstes Folgeprojekt ein kleiner Park an der Pfettrach.

Exkursion zum Biber

Mittelschule Schönbrunn „Bachprojekt“ - Zwischenbericht im März 2012

Das „Bachprojekt“ der MS Schönbrunn wird weiterhin begleitet von der Bund Naturschutz – Kreisgruppe Landshut (Kathy Mühlebach-Sturm) zusammen mit der Stadt Landshut (Philip Herrmann). Zwischenzeitlich wurden die Metallteile für den Steg gefertigt, der Steg selber konnte aber noch nicht gebaut werden.

Die Treffen von Schülern der Bach-AG finden nach wie vor im Zwei-Wochen-Rhythmus statt. Dabei geht es nebst den auf den kleinen Bachlauf beziehungsweise den Teich im Schulgelände bezogenen Themen wie das Entdecken von Pflanzen und Tieren in und am Teich in verschiedenen Jahreszeiten oder das Mikroskopieren von Teichwasser auch um andere naturkundliche Themen. So spazierten die Schüler im vergangenen März in Begleitung von Kathy Mühlebach-Sturm zum Biberbau in Mitterwöhr. Auf dem Weg dorthin entdeckten sie vielerlei Spuren, die die hier ansäßige Biberfamilie reichlich hinterlassen hat: Biss- und Schleifspuren, Ein- und Ausstiege und Fraßplätze mit säuberlich von der Rinde befreiten Stöcken. Auch lernten die Kinder, wie der Mensch neu angepflanzte Bäume schützen kann, damit diese nicht vom Biber gefällt werden.

 

Wie alles begann:

Am 01. Mai 2008 erhielt die BN- Kreisgruppe eine Anfrage von der Bürgerstiftung Landshut zur Beteiligung an einem „Workshop Natur“, bei welchem der durch das Gelände der Haupt-schule fließende kleine Bach entschlammt werden sollte.

Eine erste Ortsbesichtigung zusammen mit Schulrektor Herrn Schneider und dem vom BN dazugezogenen Planungsfachmann Andreas Pöllinger ergab, dass sich das gesamte im Schulbereich befindende Gelände für ein größeres Projekt zu den Themen Fließgewässer, Teich, Uferbereich, anschließende Wiese bzw. Hangleite anbieten würde. Andreas Pöllinger arbeitete hierfür ein Konzept aus und nahm zur Abklärung der rechtlichen Verhältnisse bei einem Eingriff in das Gelände bzw. in das Gewässer Kontakt mit der Stadt Landshut auf. Die Stadt übernahm das Projekt als Teil ihrer Biodiversitätsstrategie.

Ein Jahr später schließlich, am 07. Mai 2009 wurde das Projekt feierlich eröffnet. Über mehrere Jahre sollten mit Schülern verschiedener Jahrgangsstufen Aktionen rund um das Gewässer stattfinden und gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern Aufgaben z.B. den Bau eines Steges mit Beobachtungskanzel angegangen werden. (6 Fotos).

Heuer im zeitigen Frühjahr ging es dann konkret los: Schüler, die sich in der „Arbeitsgruppe Wasser“ zusammengeschlossen hatten, erhielten nun im zweiwöchentlichen Turnus fachliche Unterstützung durch die Stadt (Viktoria Meysemeyer) und durch den BN (Herbert Parusel OG Essenbach und Kathy Mühlebach-Sturm KG Landshut) beim Untersuchen des Teiches vor und nach der Entschlammung mit Becherlupen und Minimikroskopen, bei Exkursionen zu intakten Teichen im Naturschutzgebiet, beim Herstellen von Steckbriefen zu den gefundenen Teichlebewesen und schließlich beim Bepflanzen des Teichufers ( 2 Fotos), nachdem Viktoria Meysemeyer für die Pfingstferien das Ausbaggern des Teiches organisiert und begleitet hatte (2 Fotos). Die Kosten hierfür übernahm die Bürgerstiftung Landshut .

Im kommenden Schuljahr werden Schüler der oberen Jahrgangsstufen zusammen mit BMW einen Steg und eine Beobachtungskanzel bauen. Anfang des Schuljahres werden weitere Aktionen und das Programm der „Arbeitsgruppe Wasser“ gemeinsam mit allem Projektteil-nehmern geplant. Für Beobachtungen am Teich zu verschiedenen Jahreszeiten, das Bauen von Minikläranlagen und spielerische Naturerfahrung wird die BN – NaturWerkstatt hinzugezogen.

Mit dem über mehrere Jahre laufenden Projekt soll erreicht werden, dass die Schüler der HS Schönbrunn ihren Teich bewusst wahrnehmen, erleben, wie sich die Natur übers Jahr verändert und so quasi nebenbei eine Beziehung zu der sie umgebenden Natur aufbauen.

Ob es langfristig möglich ist, den Bach bis zum Schweinsbach freizulegen, wie es im Konzept von Andreas Pöllinger vorgesehen war, muss sich erst noch zeigen. Es sollte aber im Auge behalten werden.

Mittelschule Schönbrunn – Bericht 2013

Das mit einer Bach-AG über mehrere Jahre verfolgte „Bachprojekt“ in der MS Schönbrunn war im Schuljahr 2012/2013 einem Wandel unterworfen. Aus Gründen der Verkehrs-sicherheit konnte der geplante Steg am Weiher, für den Schüler schon passende Metallteile angefertigt hatten, nun doch nicht gebaut werden. Einige Schüler der Nachmittagsbetreuung zeigten aber weiterhin Interesse, die Natur im Schulhausgelände und in der näheren Umgebung des Schulhauses kennenzulernen und zu erleben. Daher boten Philip Herrmann (Stadt Landshut) und Kathy Mühlebach-Sturm (BUND-Naturschutz) für die interessierten Schüler ab Januar 2013 an, im zweiwöchigen Turnus mit den Schülern die Natur zu beobachten und dies in einem Naturtagebuch festzuhalten. Beteiligt haben sich Andrea, Chiara, Michelle, Andreas, Jan-Erik, Max, Kevin, Thannha, Abdul, Marc-André. Und das ist daraus geworden.

Naturtagebuch der „naturscouts“ der Mittelschule Schönbrunn

Februar 2013: Beobachtungen am Teich
März 2013: Baumlebewesen begreifen
April 2013: Was blüht denn da?
Mai 2013: Teichlebewesen im Mikroskop
Juni 2013: Natur mit allen Sinnen wahrnehmen
Juli 2013: Schwalbenkinder vorübergehend in menschlicher Obhut

Waldnaturschutz und Wildkatzen

Landshut 26.09.2015. Die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe präsentierte sich auf der Niederbayernschau in Landshut.

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) war mit seiner Kreisgruppe Landshut auf der Niederbayernschau vom 26. September bis 4. Oktober 2015 in Halle 18 vertreten. Auf einer gemeinsamen Ausstellungsfläche mit der Forstverwaltung und der Waldbesitzervereinigung Landshut machte die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe im Waldnaturschutzjahr 2015 unter dem Motto „Wald schützen – Wald erleben – Wald nutzen“ auf eine Waldbewirtschaftung aufmerksam, die den Umbau der im Landkreis Landshut vorherrschenden eintönigen Fichtenmonokulturen in artenreiche Mischwälder mit vorwiegend standortheimischen Baumarten, unter anderem die Buche, fördert. „Was wir für die Zukunft, auch angesichts des Klimawandels brauchen, sind stabile, naturnahe Wälder, die über die Holzproduktion hinaus ihre vielfältigen ökologischen, sozialen und ökonomischenWohlfahrtswirkungen entfalten können. Der Wald soll demnach Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sein, er soll den Menschen zur Erholung dienen, aber auch den natürlichen Rohstoff Holz liefern.“ Vielfältiges Infomaterial, unter anderem das „BN-Waldkonzept“ (siehe Anhang „Bayerns Wälder“), wurde von den Naturschützern angeboten und mit zahlreichen Standbesuchern, meist Waldbauern, diskutiert.

Auf seinem Stand stellte der Bund Naturschutz auch seine Lockstock-Aktion vor, die er unter dem Motto „Den Wildkatzen auf der Spur“ im Frühjahr 2015 organisierte. Mit diesem Projekt sollte nachgewiesen werden, ob auch in Stadt und Landkreis Landshut Wildkatzen leben. Um an diese Nachweise zu gelangen, setzte die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe eine effiziente Methode ein: Baldrian lockt Katzen an. Raue Holzstäbe als „Lockstöcke“ wurden an geeigneten Stellen in den Waldboden gesteckt und mit Baldrian-Lösung besprüht. Der für Katzen unwiderstehliche Duft sollte die scheuen Tiere anlocken. Wenn sie sich an den Stöcken reiben, hinterlassen sie Haare. So geschah es auch an einigen im Landkreis ausgesteckten Lockstöcken. Die abgesammelten Haare wurden an ein Forschungsinstitut geschickt, wo sie genetisch darauf hin untersucht werden, ob sich Wild- oder Hauskatzen an den Lockstöcken gerieben haben. Das Resultat wird noch im Herbst erwartet, informierte stellvertretender BN-Kreisgruppenvorsitzender Paul Riederer. Ein auf dem Stand aufliegendes Infoblatt (siehe Anhang) erklärte die Lockstock-Aktion genauer. Drei Wildkatzen-Präparate wirkten wie ein Magnet auf die Besucher, so dass das ehrenamtliche Standbetreuer-Team immer beschäftigt war.                                                  

Auf seinem Ausstellungsstand bot der Bund Naturschutz auch eine Kinderecke mit Natur-Tastkästen, Natur-Quiz und Malmöglichkeiten an. Sehr viele Kinder nutzten das Angebot. Für den Bund Naturschutz bot sich auf der Niederbayernschau somit die Möglichkeit, sich einer sehr großen Öffentlichkeit zu präsentieren

Auch zum Thema Wald zeigte der Bund Naturschutz deutlich Flagge

Siehe auch die Fotoserie von Heini Inkoferer unter https://www.flickr.com/photos/114961713@N07/albums/72157659066794116

 

Die Wildkatze auf der Niederbayern-Schau

Die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe zeigte auf der Niederbayern-Schau 2011, die von 115000 Menschen besucht wurde, das Wildkatzen-Präsentationsmodell des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Thüringen. Das Modell projiziert auf eine Bodenleinwand unter anderem das Wildkatzenvorkommen in Deutschland, den bundesweiten Wildkatzenwegeplan, die Konfliktbereiche und den Handlungsbedarf zum Schutz der Europäischen Wildkatze. 2011 ist das durch die Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Jahr der Wälder“. Für den BN und den BUND steht dieses Jahr auch im Zeichen der Wildkatze, als einer eng an den Wald gebundenen Art, die gleichzeitig Leitart für die biologische Vielfalt unserer naturnahen Wälder ist. Zentrales Ziel des Ausstellungsobjektes war es, die Themen Artenvielfalt und deutschlandweiter Biotopverbund auf der Niederbayern-Schau zu vermitteln, und das ist in großem Maß auch gelungen. Dazu haben zahlreiche ehrenamtliche Standbetreuerinnen und –betreuer aus der BN-Kreisgruppe beigetragen.

Europäische Wildkatze (Foto: Thomas Stephan)
Viel Zuspruch fand der BN-Ausstellungsstand mit dem Wildkatzen-Präsentationsmodell (Fotos: Paul Riederer)

Alt und Jung gemeinsam

Bund Naturschutz versucht mit der Aktion „Z´ammsteh!“ die Generationen zu verbinden

Landshut. Im Rahmen der Aktion „Z´ammsteh!“ hat der Bund Naturschutz (BN) am Samstag, 17. September, auf der Mühleninsel ein „Fest der Generationen“ organisiert. Verschiedene Aussteller gaben den Besuchern Gelegenheit, sich mit alten Handwerkstechniken wie dem Spinnen, Sensenmähen oder der Imkerei vertraut zu machen.

Lisa Fleischmann klärte an ihrem Stand Interessierte über den ökologischen und kulinarischen Nutzen von einheimischen Strauchbeeren auf und gab Kostproben von ihren Marmeladen aus Vogelbeeren, Kornelkirsche und Hagebutte. Für Kinder gab es neben dem informativen Isarspiel des Wasserwirtschaftsamtes auch die Möglichkeit, alte, schon in Vergessenheit geratene Spiele zu erlernen – Prack´ln und Baumkegeln zum Beispiel.

Bei den Landshutern kam dieses Programm gut an. „Wir haben direkt unterbrechen müssen – es war eine sehr gut besuchte Veranstaltung, mehrere hundert Leute“, sagte Paul Riederer, der stellvertretende Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Landshut. Ziel von „Z´ammsteh!“ sei aber in erster Linie die Begegnung der Generationen innerhalb des BN. Insbesondere ging es dabei um das Verhältnis des BN zum 2008 entstandenen Verbund junger Aktivisten im BN 2.0. „BN 2.0 ist aus dem Bund Naturschutz entstanden. Unsere Zielgruppe ist die Generation um die Dreißig, erläuterte Philipp Herrmann, Sprecher und Mitbegründer von BN 2. Das Ziel des Projektes. „Der BN spricht normalerweise Ortsgruppen an. Bei uns sind die Leute über ganz Bayern verteilt und via Email-Verteiler vernetzt.“ Der Verein wolle das Wirken von BN und BN 2.0 verknüpfen, daher auch das Motto des Festes: „´Z´ammsteh´ ist ein alter Begriff dafür, dass Jung und Alt zusammenstehen.“

Wie eine Zusammenarbeit von BN und BN 2.0 und eine grundsätzliche Verjüngung des Vereins auf lange Sicht aussehen könnte, dies war das Thema der Podiumsdiskussion, die anschießend am Abend in der „Insel“ stattfand. „Vom Kassenwart zum Flashmob-Aktivisten – Umweltschutzengagement im Jahr 2011“ lautete ihr Motto. Ausgangspunkt der Debatte war der Befund, dass viele Mitglieder der Jugendorganisation des BN den Verein verlassen, sobald die das Alter von etwas Mitte zwanzig erreicht haben. „Man steht vor Familiengründung und Berufseinstieg – wie ist da noch Platz für Naturschutz?“ fragte BN 2.0-Sprecherin Lioba Degenfelder. Lebensumbruchsituationen böten auch eine Chance, meinte BUND-Mitglied Sören Janssen. Jedoch habe sich vieles im Gegensatz zu früher verändert: „Neues Engagement ist aktions- und Projekt orientierter. Heute entscheidet man sich nicht ein für alle Mal, man entscheidet sich ständig. In diesem Land tut sich unheimlich viel im Unweltschutz, aber nur wenig in den Verbänden.“ Darauf geht der BN 2.0 ein – mit mehr Flexibilität und Internetpräsenz.

Ob die veränderte Form von Aktionen mit den Strukturen des BN vereinbar sei, darüber konnten sich die Diskutierenden nicht vollständig einig werden. Heiner Müller-Ermann zog das pessimistische Resümee: „Es ist eine ganz schwierige Situation, dass wir nicht damit umgehen können, dass die herkömmlichen Vereinstrukturen nicht mehr funktionieren.“ Landesvorstandmitglied Winfried Berner betonte hingegen: „Es ist eine endlose Aufgabe, schrittweise an den einzelnen Baustellen zu arbeiten. Mit weit über 175 000 Mitgliedern stehen wir für einen

Verband sensationell da. Wir müssen akzeptieren, dass wir nicht immer perfekt sind und das auch nicht sein müssen.“

Wie Engagement konkret aussehen kann, damit beschäftigte der BN sich am Sonntag – beim BN 2.0-Praxistag mit dem Motto: „Twitter, Flashmob, Guerilla Gardening – Neue Formen des Protests.“

Artikel: Landshuter Zeitung – Eva Maria Kleitsch – 19. September 2011

Fotos: Paul Riederer (6), Franz Gumplinger (1)

 

Beim „Z’ammsteh – Fest der Generationen“ boten BN 2.0 und BN-Kreisgruppe ein buntes Programm für Alt und Jung - so Hufeisenwerfen, Baumkegeln, Prack’ln, Schussern, Sensendengeln, das Isarspiel und noch vieles mehr.

 

 

Grünes Fest der Generationen

„Z’ammsteh“ wollen BN-Geschäftsstellenleiterin Brigitte Englbrecht, BN 2.0-Sprecher Philipp Herrmann und stellvertretender Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Landshut Paul Riederer, wenn es um den Naturschutz geht

Junge Aktive des Bund Naturschutz rufen zum „Z´ammsteh“ auf

Landshut.  Alte Hasen und junges Gemüse wollen BN 2.0, die jungen Aktiven des Bund Naturschutz (BN), und die Kreisgruppe Landshut des BN am 17. und 18. September zusammentrommeln. Beim Projekt „Z´ammsteh“ sollen verschiedene Generationen voneinander lernen, um im Arten-, Natur- und Umweltschutz gemeinsame Ziele zu erreichen. Dazu finden auf der Mühleninsel und in der Poschinger-Villa mehrere Veranstaltungen statt.

In Bayern sei „Z´ammsteh“ ein Wort mit großer Bedeutung. Früher wurde es in Notlagen ausgerufen, um Alt und Jung zum Zusammenhalten aufzufordern, sagte der stellvertretende Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Landshut, Paul Riederer. Diese Devise macht sich BN 2.0 nun für sein diesjähriges Projekt zu eigen. „Wir wollen damit dem Generationenkonflikt aus dem Weg gehen und sehen, was wir voneinander lernen können“, sagt Philipp Herrmann, Sprecher von BN 2.0, beim Pressegespräch am 1. September 2011, im Gasthof zur Insel.

Erstmal feiern

Am Samstag, 17. September, sollen junge und alte Natur- und Umweltschützer vor allem erst einmal eines: miteinander feiern. Auf der Mühleninsel können ab 11 Uhr bei Live-Musik alte Spiele wie das Brack´ln, Baumkegeln und Zwetschgenkern-weitspucken ausprobiert werden. „Das sind Spiele, die die Kinder heute gar nicht mehr spielen. Wir wollen sie ihnen wieder näher bringen“, sagt Brigitte Englbrecht, Geschäftstellenleiterin der BN-Kreisgruppe. Der Förderverein Heimat- und Handwerksmuseum Rottenburg stellt das alte Handwerk des Sensendengelns vor und lädt zum Selbermähen ein. Daneben werden seltene Exemplare alter Haustierrassen mit dabei sein und eine Fotoausstellung über die Entwicklung der Landschaft rund um Landshut präsentiert. Abends wird im Gasthaus „Zur Insel“ bei einer Podiumsdiskussion über Fragen zu Generationenkonflikt, neuen Verbandsstrukturen und neuen Formen des Umweltengagements gesprochen. Dazu konnte der BN einschlägige Referenten aus der Umweltbewebung gewinnen.

Für Sonntag, 18. September, plant BN 2.0 einen Praxistag. An diesem werden in der Poschingervilla unter dem Thema „Twitter, Flaschmob, Guerilla Gardening – neue Formen des Protests“ verschiedene Workshops angeboten. In diesen sollen die Alten von den Jungen lernen, welche Möglichkeiten neue Medien und neue Konzepte für den Umweltschutz bieten. Dabei ginge es darum, gemeinsam neue Ideen zu erdenken, wie man in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit auf den Umweltschutz lenken könne, sagt Herrmann. Auch über die Veranstaltung hinaus wünschen sich Riederer und Herrmann, dass dort Anregungen und Anstöße gegeben werden, die in Zukunft Veränderungen für die Umweltschutzbewegung bringen und junge Menschen dafür motiviert werden können. Denn, sagt Riederer, von den 4000 Mitgliedern, die man in der Kreisgruppe habe, sei der Großteil der Aktiven schon im fortgeschrittenen Alter.

Um die Lücke zwischen Alt- und Jungaktiven nicht zu groß werden zu lassen, wurde 2008 die Initiative BN 2.0 gegründet. Der Generation „Plus-Minus-Dreißig“ soll damit entgegengekommen werden. Das Netzwerk will jungen Erwachsenen, die sich im Natur- und Umweltschutz engagieren wollen, eine Plattform geben. Weil BN 2.0 bayernweit organisiert sei und die Kommunikation hauptsächlich über das Internet stattfinde, komme es der mobilen, überregionalen Lebensweise dieser Generation entgegen, erklärt Herrmann.

Für den 17. und 18. September erhoffen sich die Verantwortlichen von BN und BN 2.0 jedenfalls großes Interesse am Umweltschutz Interessierter. Nicht nur Jung und Alt sollen dann „z´ammsteh“. Auch das „gelebte Mittelalter“ sei herzlich eingeladen, so Herrmann.

Weitere Informationen zu BN 2.0 und zum Projekt „Z´ammsteh“ gibt es im Internet unter www.bn-zweinull.de.

 

Landshuter Zeitung, Andreas Landes, 3. September 2011

 

Umweltbildungsprojekt „Z’ammsteh“

Zum ersten Projekt-Vorbereitungstreffen trafen sich drei Generationen (von rechts): Lioba Degenfelder (BN 2.0, Ingolstadt), Valentin, Paul Riederer (BN Landshut), Philipp Herrmann (BN 2.0, Geisenhausen), Thomas Frey (BN 2.0, München), Brigitte Englbrecht (BN Landshut)

Ein Projekt der Gruppe BN 2.0 auf der Landshuter Mühleninsel

Am Wochenende 17./18. September 2011 führt die Gruppe BN 2.0 in Landshut das Umweltbildungsprojekt „Z’ammsteh“ durch, das von der BN-Kreisgruppe unterstützt und vom Umweltfonds Bayern gefördert wird. Das Projekt von BN 2.0 – einem Netzwerk 25- bis 35-jähriger Aktiver im Bund Naturschutz in Bayern – steht für ein generationsübergreifendes Projekt, das die Zusammenarbeit, das gegenseitige Verstehen, das voneinander Lernen und das Eintreten für ein gemeinsames Ziel von mehreren Generationen fördern soll. Bei dem Treffen von Menschen der unterschiedlichen Generationen steht im Mittelpunkt der Austausch von Erfahrung und Wissen und die gegenseitige Unterstützung durch Weitergabe von generationenspezifischer Erfahrung. Ziel der Veranstaltung besteht darin, junge, aktive und engagierte Natur- und Umweltschützer mit den „alten Hasen“ bekannt zu machen, diese zu vernetzen und so aus der „Generationen-Isolierung“ herauszubringen.

Eröffnet werden soll das Projekt am Samstag, 17. September, mit einem Publikums-tag, dem „Fest der Generationen“, auf der Mühleninsel, auf der Grünfläche entlang dem Weg vom Ländsteg zum Parkhaus. Auf dieser Fläche steht eine Linde und eine kleine Stele mit Bronzetafel, welche die BN-Kreisgruppe Landshut anlässlich der BN-Delegiertenversammlung 2007 in Landshut den Bewohnern der Stadt gespendet hat.

Hier wird alt und jung ein offenes Programm zum Mitmachen angeboten, beispiels-weise alte Handwerkstechniken wie Sensendengeln, Sensenmähen, Korbflechten, Besenbinden, aber auch althergebrachtes Kasern und Buttern, ein Imker demon-striert einen Bienenstaat und BN-Kindergruppen bieten alte Kinderspiele im Freien an. Auch „Brackeln“ ist geplant. Zum Mähen mit der Sense stellt das Stadtgartenamt in der Nähe des Veranstaltungsplatzes eine Wiesenfläche zur Verfügung.

Im Gasthof „Zur Insel“ findet am Samstag abend eine Podiumsdiskussion zum Thema „Umweltschutzbewegung gestern und heute“ mit alten und jungen Natur-schützern, unter ihnen auch BN-Vorsitzender Dr. Hubert Weiger, statt. Am Sonntag, 18. September, findet ebenfalls in der „Insel“ ein Intensivkurs „Neue Aktionsformen – Umweltschutz im Jahr 2011“ und eine „Ideenschmiede“ statt. Für dieses Umweltbildungsprojekt wird bayernweit eingeladen.

Kritisch, pfiffig, engagiert – im Mai startet „5 hoch 3“, das neue Projekt vom Bund Naturschutz für junge Erwachsene

Für naturbegeisterte junge Menschen, die für die Umwelt mehr tun möchten als Müll trennen und Biojoghurt essen, hat das Netzwerk BN2.0 zusammen mit dem BN-Bildungswerk ein neues Projekt auf die Beine gestellt: „5 x Wissen, Vernetzung, Umsetzung“, kurz „5 hoch 3“, bietet an fünf Wochenenden im Jahr 2010 eine spannende und neuartige Kombination aus Fachvorträgen, Netzwerken und Aktionen mit Witz und Pfiff. Die Netzwerker treffen sich an unterschiedlichen Orten in ganz Bayern mit dem Ziel, den weiten Weg vom Kopf zur Hand abzukürzen. Denn an allen fünf Einheiten steht nach den Vorträgen renommierter Fachleute die direkte Umsetzung durch die Teilnehmer an. Schon das erste Wochenende Anfang Mai unter dem Motto „Ohren und Augen auf fürs Federvieh“ bietet ausreichend Gelegenheit dazu.Wissensvermittlung, Spaß haben, aktiv werden  und gleichgesinnte Leute kennenlernen – wer eine solche Mischung mag, wird an allen fünf Wochenenden auf seine Kosten kommen.
Eingeladen sind Singles genauso wie Familien mit Kindern, Leute mit „grünen“ Berufen genauso wie Leute, die sich in ihrer Freizeit für die Umwelt engagieren möchten. Damit auch Eltern in Ruhe netzwerken und die Angebote wahrnehmen können, wird es für die Kleinen eine eigene Betreuung geben, und für hungrige Mägen gibt es Verpflegung vom Ökoring.

Vielfältig sind die behandelten Themen, sie reichen von klassischen Umweltthemen bis zu aktuellen Themen von höchster politischer Brisanz. Die ersten beiden Veranstaltungswochenenden stehen im Zeichen des Jahres der Biodiversität, es geht um Artenvielfalt und Artenschutz. „Ohren und Augen auf fürs Federvieh“ heißt es von 7. bis 9. Mai in Dießen am Ammersee. Die Teilnehmer erwartet eine akustische Reise in die Welt der Vogelstimmen, angeführt von einem jungen Diplom-Naturschützer und Vogelexperten. Sie lernen nicht nur, Vögel anhand ihrer Stimmen zu erkennen, sondern auch die Basics einer Vogelkartierung nach einer von der FH Weihenstephan entwickelten Methodik. Nach diesem Wochenende wissen Sie, welcher gefiederte Gartenbewohner mit seinem Gesang ein Frühbier fordert.
Thema des zweiten Wochenendes von 11. bis 13. Juni im südlichen Steigerwald ist die Botanik. Wie bestimmt man Pflanzen, und was lässt sich alles mit ihnen anstellen? Wie zaubert man ein köstliches Menü aus selbstgepflückten Kräutern?  Und was lässt sich aus der mittelalterlichen Kräutermedizin für heute lernen? Fragen dazu beantwortet mit Dr. Johannes Gottfried Mayer von der Universität Würzburg ein Experte in Sachen Klostermedizin. Beim anschließenden Sammeln und Kochen ist Eigeninitiative gefragt.

An den drei folgenden Wochenenden gibt es kritische Vorträge und Aktionen zu den Themen Klimawandel, Landwirtschaft und zukunftsfähiges Deutschland. Hochkarätige Referenten wie Prof. Hartmut Graßl erzählen über ihre Erfahrungen in Forschung und Politik , machen sie für die Teilnehmer erfahrbar und bieten sicher ausreichend Diskussionsstoff. Auf einer Radtour mit der Landwirtschaftsreferentin Marion Ruppaner vom Bund Naturschutz und Frauke Lücke vom Landesbund für Vogelschutz, gehen wir der Frage nach wie unterschiedliche Arten von Landwirtschaft die Landschaft beeinflussen.

Die Termine:

Ohren und Augen auf fürs Federvieh
Einführung in die Vogelbestimmung
Dießen am Ammersee, im Jugendhaus des Sportvereins am See, 7.-9. Mai 2010

Alles andere als Mauerblümchen
Pflanzen bestimmen, tautreten und netzwerken
Wasserschloss Dutzenthal im südlichen Steigerwald, 11.-13. Juni 2010

Warum tut denn keiner was?
Welche Antworten können Wissenschaft, Politik, Verbraucher und Wirtschaft zu Fragen der Klimakatastrophe liefern?
Seminarhaus Labenbachhof, Ruhpolding, 30. Juli-1. August 2010

Eine Reise durch die Land(wirt)schaft
Mit dem Radl vom Biobauern zum Agrarökonom
Radtour vom Bayerischen Wald in den Gäuboden, 10.-12. September 2010

„Früher war selbst die Zukunft besser“ (Karl Valentin)
Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt
Seminarhaus Haslach im Allgäu (Gemeinde Oy-Mittelberg) , 8.-10. Oktober 2010

Die Teilnahmegebühr beträgt je Wochenende 55,- Euro inklusive Übernachtungskosten, Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin. Die Veranstaltungswochenenden können unabhängig voneinander besucht werden, für jedes besuchte Wochenende gibt es ein Teilnahmezertifikat. (bei Bedarf Kinderbetreuung bitte frühzeitig melden):

Anmeldung bitte an:
Bildungswerk des Bund Naturschutz in Bayern
Dr.-Johann-Maier-Str. 4, 93049 Regensburg
Tel. 0941/ 29720-42
Mail: bildungswerk@bund-naturschutz.de

-----------------------------------------------------------------------------------------------------


Aktuelle Informationen zum Projekt:
www.bn-zweinull.de

Ansprechpartner:

Ulli Sacher-Ley,
BN-Bildungswerk Regensburg ulli.sacher@bund-naturschutz.de T. 0941 2972042

Philipp Hermann,
bn-zweinull, Maximilianstr. 3a , 84144 Geisenhausen, philherrmann@gmx.de

Presseinfos:
Susanne Hollmayer
Am Baumgraben 12 84174 Eching
Tel.: 08709/ 10 39
susanne.hollmayer@web.de