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Netzwerk Natur und Umwelt

Spektakuläre Klimaschutz-Aktion

Mit einer spektakulären Aktion wies die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe am Freitag, 18. September 2009, im Rahmen des Aktionstags „Mobil ohne Auto“ auf die Folgen des hohen Energieverbrauchs hin. Mit der „Klimafahne“ machte der BN in der Landshuter Altstadt vor dem Rathaus auf den enormen Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland aufmerksam. Kohlendioxid (CO2) ist ein unsichtbares Gas, schwerer als Atemluft. Es kommt in riesigen Mengen aus Kaminen, Auspuffrohren etc. und ist Hauptschuldiger am Klimawandel. In den letzten zwanzig Jahren hat Deutschland rund 18 Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen in die Luft geblasen. 28 Meter tief wäre über ganz Deutschland der CO2-See, wenn der Wind die Abgase nicht über die Grenzen hinaus in andere Länder blasen würde. Jedes Jahr kommen weitere 1,20 Meter hinzu.

Um diese Luftverschmutzung der letzten 20 Jahre sichtbar zu machen, hat das Energiereferat des Bundes Naturschutz eine 28 Meter lange „Klimafahne“ hergestellt, und zwar farbig aufgegliedert nach den Verursachern: Kraftwerke (schwarz) 11,20 m, Verkehr (rot) 5,60 m, Industrie (gelb) 5,25 m, Haushalte (weiß) 4,20 m und Kleinverbraucher (blau) 1,75 m. Diese Klimafahne, die in dankenswerter Weise mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Landshut an der 30 Meter hohen Feuerwehrleiter gehisst wurde, war der absolute und weithin sichtbare Blickfang am Aktionstag „Mobil ohne Auto“.