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Kostenlose Energie von der Sonne

Reinhard Graf erklärte die Technik und den Einsatz von Solarkollektoren (im Hintergrund) und Solarspeichern zur Nutzung der Solarenergie; links neben ihm: BN-Energiefachbeirat Professor Dr. Herbert Jans.

Bund Naturschutz organisierte Besichtigung einer Kollektor- und Speicherfertigung

Im Rahmen ihrer Veranstaltungs- und Informationsreihe „Wege in eine erfolgreiche Energiewende“ organisierten die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut und die Landshuter Energie-Agentur am 29. November 2013 einen Besuch bei der Firma CitrinSolar in Moosburg, um hier die Fertigung von Solarspeichern und Solarkollektoren zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung kennen zu lernen.

Nach der Begrüßung durch Reinhard Graf, Mitbegründer der Firma CitrinSolar mit derzeit etwa 70 Mitarbeitern, wurden die Möglichkeiten und Vorzüge der Solarenergienutzung aufgezeigt. So sei es heute Standard, mit zwei hochwertigen Kollektoren den Jahresenergieverbrauch für das warme Wasser im Haushalt zu etwa 65 bis 70 Prozent zu decken. Bei der Heizungsunterstützung sei es zwingend erforderlich, die Kollektoren unter einem Winkel von mindestens 45 Grad zu montieren, wenn nötig auch durch Aufständerung. Dadurch könne ein wesentlicher Anteil der Heizenergie im Frühjahr und im Herbst ebenfalls solar gedeckt werden. Voraussetzung sei jedoch ein guter Wärmestandard des Hauses und eine Niedertemperaturheizung wie Fußboden- oder Wandheizung. Bei einer Entscheidung für eine Solaranlage solle man nicht nur an die Kosten denken, sondern die Nutzung der Sonne mache einfach Spaß und man erspare der Umwelt bereits mit fünf Quadratmetern Kollektorfläche etwa eine Tonne Kohlendioxid, klärte der Referent auf. Ein Film zeigte anschließend die durch Roboter unterstützte Fertigung von Kollektoren und Pufferspeichern, wodurch eine sehr hohe Qualität garantiert werden kann. Nur durch diesen hohen Grad an Automatisierung könnten die Arbeitsplätze in der Region gehalten und eine gleich bleibende hohe Qualität gesichert werden, worauf man sehr stolz sei, stellte Graf fest.

Anschließend wurden die zahlreichen Besucher durch das Werk geführt und die Fertigung der verschiedenen Speicher wurde genauer erklärt. Dabei unterscheidet man zwischen reinen Warmwasserspeichern, Pufferspeichern mit und ohne Schichtbeladung und den so genannten Kombispeichern. Durch die eigene Fertigung könne man ohne großen Aufwand auf  besondere Kundenwünsche eingehen wie etwa Sondergrößen im Durchmesser und in der Bauhöhe, betonte Reinhard Graf. Nach einer regen Diskussion bedankte sich Professor Dr. Herbert Jans, Energie-Fachbeirat der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe, für die Besichtigungsmöglichkeit und die interessanten Informationen zur Nutzung der kostenlosen Energie von der Sonne. Er wies auch darauf hin, dass die BN/LEA-Energiereihe am 28. Januar 2014 um 20 Uhr im Gasthof zur Insel mit dem Vortrag „Energieeinsparverordnung aktuell“ fortgesetzt wird.

Wärme und Strom aus Holz erzeugen

Josef Pritscher (links) zeigte und erklärte zusammen mit BN-Fachbeirat Dr. Herbert Jans seine Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien; im Hintergrund die „Solardrehhalle“

Bund Naturschutz  organisierte Besichtigung einer Holzvergaseranlage

Im Rahmen ihrer Veranstaltungs- und Informationsreihe „Energie sparen schont Klima und Geldbeutel“ organisierten die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut und die Landshuter Energie-Agentur in Zusammenarbeit mit der BN-Ortsgruppe Ergoldsbach-Neufahrn und der BN-Ökostation für Niederbayern die Besichtigung der alternativen Energieerzeugungsanlagen der Familie Pritscher in Schaltdorf bei Neufahrn, zu der der Energie-Fachbeirat der BN-Kreisgruppe, Professor Dr. Herbert Jans, über 100  Besucher begrüßen konnte.

Wie sich ein Landwirt zum Energiewirt entwickelt, zeigt der Hof der Familie Pritscher sehr eindrucksvoll. In beeindruckender Pionierarbeit hat der Bauer Josef Pritscher mit seinen beiden Söhne (Elekrtiker und Mechaniker) eine Biogas- und eine Holzvergaseranlage zur Strom- und Wärmeerzeugung, ein sogenanntes Blockheizkraftwerk oder kurz BHKW, realisiert. Im Jahr 2008 kam dann noch eine Photovoltaikanlage mit 70 Kilowatt Leistung hinzu, wovon 30 Kilowatt auf einem sich drehenden Geräteschuppen montiert sind. Die „Solardrehhalle“ folgt während des  Tagesverlaufs automatisch dem jeweiligen Sonnenstand.

Das Herzblut des „Energiewirts“ steckt zweifelsfrei in der Holzvergaseranlge mit 30 Kilowatt elektrischer Leistung, deren Entwicklung im Jahr 1996 begann. Insgesamt war die Anlage bisher etwa 8000 Stunden in Betrieb und wurde kontinuierlich verbessert und optimiert. Die einwandfreie Funktion einer Holzvergaseranlage hängt wesentlich von der Stückigkeit des zu vergasenden Holzes ab, ideal wären butterstückgroße Holzstücke, so Pritscher. Die Hackschnitzel aus dem eigenen Wald werden mit einem Schneckenhacker hergestellt. Mit etwa drei Raummeter Hackschnitzel können täglich etwa 66o Kilowattstunden Strom produziert und ins Netz eingespeist werden. Die bei der Verbrennung entstehende Kleinkohle kann zur Düngung etwa im Wald und als Graberde oder Grillbriketts verwendet werden.

Während das BHKW bei voller Leistung Strom und Wärme produzierte, erläuterte Pritscher alle Komponenten der Holzvergaseranlage beginnend beim Förderband für die Hackschnitzel, der Gleichstromvergaseranlage, dem Ottomoter mit angeflanschtem Generator bis zur Nutzung der Abwärme aus der Auspuffanlage, die zur Trocknung der Hackschnitzel und zur Heizung der Werkhalle verwendet wird. In Zukunft soll damit ein Stirlingmoter zur Stromerzeugung betrieben werden, an deren Entwicklung derzeit gearbeitet wird. Bis das Gas die optimale Zusammensetzung aufwies und die Anlage teer- und rußfrei arbeitete, waren viele Probleme zu lösen gab Pritscher zu bedenken.

Wenn die regenerativen Energien Fuß fassen sollen, sei in erster Linie Sparen angesagt und die Nutzung aller Möglichkeiten zur Nutzung regenerativer Energien erforderlich, ist Pritscher überzeugt. Ähnlich wie in der Biogasszene seien dazu auch in der Holzgasszene individuelle Lösungen notwendig, machen doch die Praktiker – die „Pioniere“ –  die Erfindungen, die dann von den Fachleuten verfeinert und verbreitet werden. Die wahlweise Verwendung von Bio- und Holzgas biete beim Betrieb eines BHKW erhebliche Vorteile, wobei Biogas die Grundlast abdecken könne, erklärte der Referent am Schluss der Besichtigung.  

Da die Familie Pritscher auch noch eine Gastwirtschaft betreibt, fanden hier im Anschluss an die Besichtigung noch rege Diskussionen statt, bei der die Pionierarbeit und der ausdauernde finanzielle und zeitliche Aufwand viel Anerkennung fanden. Josef Pritscher machte noch darauf aufmerksam, dass jeden ersten Samstag im Monat ab 19 Uhr die Möglichkeit besteht, das Holzgas-BHKW zu besichtigen und Erfahrungen auszutauschen, um die praktische Nutzung von Holzvergaseranlagen voranzutreiben.

Solartechnik aus der Region

Peter Hofstetter (vorne rechts) erklärt den Aufbau eines Sonnenkollektors zur Warmwasserbereitung; neben ihm Professor Herbert Jans

Bund Naturschutz organisierte Besichtigung einer Kollektorfertigung

Im Rahmen ihrer Veranstaltungs- und Informationsreihe „Energien, Ressourcen und Klima“ organisierten die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut und die Landshuter Energie-Agentur einen Besuch bei der Firma Nau in Pfrombach bei Moosburg, um hier die Fertigung von Solarspeichern und Kollektoren zur Warmwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung kennen zu lernen. Das Unternehmen stellt zukunftsweisende und qualitativ hochwertige Produkte her, die dazu beitragen, die laufend steigenden Energiekosten zu senken und durch die Nutzung der Solarenergie die CO2-Emissionen zu senken.

Nach der Begrüßung durch den technischen Leiter Diplomingenieur (FH) Peter Hofstetter wurden die zahlreichen Besucher durch das Werk geführt. Highlight der Besichtigung war sicher die roboterunterstützte Fertigung von Flachkollektoren. Nur durch diesen hohen Grad an Automatisierung könne eine gleich bleibende Qualität gesichert werden, worauf man sehr stolz sei., so der Referent. Anschließend wurde zunächst die Fertigung der verschiedenen Speicherbehälter für Öl, Pellets und Regenwasser gezeigt und schließlich die Speicherfertigung erklärt. Dabei unterscheidet man zwischen reinen Brauchwasser- und Pufferspeichern mit und ohne Schichtbeladung sowie Kombispeichern als ideale Lösung bei geringem Platzbedarf. „Als Speicherspezialist fertigen wir Sonderspeicher maßgenau und bieten somit Flexibilität und verbesserte Einsatzmöglichkeiten“, informierte Hofstetter. Durch die eigene Fertigung könne man ohne großen Aufwand auf besondere Kundenwünsche eingehen wie etwa Sondergrößen im Durchmesser und in der Bauhöhe.

Im Anschluss an die Führung erläuterte Hofstetter die Möglichkeiten und Vorzüge der Solarenergienutzung, die auch noch mit einem Zuschuss von bis zu 105 Euro pro angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche gefördert werde. So sei es heute Standard, mit hochwertigen Kollektoren den Jahresenergieverbrauch für das warme Wasser im Haushalt zu etwa 65 bis 70 Prozent durch die Sonne decken zu können insbesondere dann, wenn neben der Spülmaschine auch noch die Waschmaschine mit solarerwärmten Wasser betrieben wird. Bei der Heizungsunterstützung sei es zwingend erforderlich, die Kollektoren unter einem Winkel von mindestens 45 Grad zu montieren, notfalls durch Aufständerung. Dadurch könne ein wesentlicher Anteil der Heizenergie im Frühjahr und im Herbst ebenfalls solar gedeckt werden. Voraussetzung sei jedoch ein guter Wärmestandard des Hauses und eine Niedertemperaturheizung wie Fußboden oder Wandheizung, empfahl der Solarexperte.

Nach einer regen Diskussion verwies Veranstaltungsleiter Professor Dr. Herbert Jans vom Bund Naturschutz darauf, dass eine Solarthermieanlage, mit der man einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne, für jedes Haus ein Standard sein sollte.

Modernste Solartechnik aus der Region

Bund Naturschutz organisierte Besichtigung einer Kollektor- und Speicherfertigung

Im Rahmen ihrer Veranstaltungs- und Informationsreihe „Energie sparen schont Klima und Geldbeutel“ organisierten die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut und die Landshuter Energie-Agentur unter der Leitung von BN-Solarkoordinator Professor Dr. Herbert Jans eine Besichtigung der Firma Citrin-Solar in Moosburg, um hier die Fertigung von Solarspeichern und Kollektoren zur Warmwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung kennen zu lernen. Das Informationsangebot wurde von sehr vielen Interessenten genutzt.

Nach der Begrüßung durch Werksleiter Hanns Koller und Verkaufsleiter Reinhard Graf wurden die etwa 50 Besucher in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Werk geführt. So wurde zunächst die Fertigung der verschiedenen Speicher genau erklärt. Dabei unterscheidet man zwischen reinen Warmwasserspeichern, Pufferspeichern mit und ohne Schichtbeladung und so genannten Kombispeichern. Durch die eigene Fertigung könne man ohne großen Aufwand auf besondere Kundenwünsche eingehen wie etwa Sondergrößen im Durchmesser und in der Bauhöhe, betonten die Firmenvertreter. Highlight der Besichtigung war sicher die roboterunterstützte Fertigung von Flachkollektoren. Nur durch diesen hohen Grad an Automatisierung könnten die Arbeitsplätze in der Region gehalten und eine gleich bleibende hohe Qualität gesichert werden, worauf man sehr stolz sei.

Im Anschluss an die Führung erläuterte Reinhard Graf die Möglichkeiten und Vorzüge der Solarenergienutzung, die auch noch mit einem Zuschuss von bis zu 105 Euro pro angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche gefördert werde. So sei es heute Standard, mit hochwertigen Kollektoren den Jahresenergieverbrauch für das warme Wasser im Haushalt zu etwa 65 bis 70 Prozent durch die Sonne decken zu können, insbesondere dann, wenn neben der Spülmaschine auch noch die Waschmaschine mit solar erwärmten Wasser betrieben werde, betonte Graf. Bei der Heizungsunterstützung sei es zwingend erforderlich, die Kollektoren unter einem Winkel von mindestens 45 Grad zu montieren, notfalls durch Aufständerung. Dadurch könne ein wesentlicher Anteil der Heizenergie im Frühjahr und im Herbst ebenfalls solar gedeckt werden. Voraussetzung sei jedoch ein guter Wärmestandard des Hauses und eine Niedertemperaturheizung wie Fußboden oder Wandheizung. Bei seiner Entscheidung für eine Solaranlage solle man nicht nur an die Kosten denken, sondern die Nutzung der Sonne soll einfach Spaß machen und man erspare der Umwelt bereits mit sechs Quadratmeter Kollektorfläche etwa eine Tonne Kohlendioxid, betonte Graf abschließend. Eine rege Diskussion schloss sich an, viele Fachfragen wurden beantwortet.

Werksleiter Hanns Koller (2. v. r.) erklärt die Fertigung von Solarspeichern; interessierte Zuhörer sind auch BN-Solarkoordinator Professor Dr. Herbert Jans (r.) und LEA-Vorsitzender Rolf Wileba (2. v. l.)

Sonnenstrom vom Acker

Landschaftsarchitekt Helmut Wartner und Professor Herbert Jans (zweiter und dritter von rechts) waren die Referenten bei der „Solarfeld“-Besichtigung

Bund-Naturschutz-Kreisgruppe organisierte die Besichtigung eines „Solarfeldes“ bei Pfeffenhausen

Trotz regnerischer kühler Witterung konnte Prof. Dr. Herbert Jans, der Energiefachbeirat der Kreisgruppe Landshut des Bundes Naturschutz in Bayern (BN), eine große Schar interessierter Besucher anlässlich der Besichtigung eines „Solarfeldes“ bei Egglhausen in der Gemeinde Pfeffenhausen begrüßen. Mit 5,4 Megawatt, die auf rund 18 Hektar installiert und von sechs Grundstücksbesitzern gepachtet sind, ist diese Freiflächen-Photovoltaikanlage eine der größten des Landkreises und kann rein rechnerisch alle Haushalte im Gemeindegebiet mit Strom versorgen.

Der Referent der Veranstaltung, Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Helmut Wartner aus Landshut, war 2008 im Auftrag des Projektträgers verantwortlich für das Begrünungs- und Ausgleichskonzept und erläuterte vor Ort anhand von Plänen die wesentlichen Schritte bis zur Genehmigung derartiger Anlagen. Dabei betonte er, dass neben der Klärung der Grundstücksverfügbarkeit für einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren und der Netzverträglichkeitsprüfung mit Einspeisemöglichkeit durch den Stromabnehmer vor allem eine transparente Öffentlichkeitsarbeit wichtig ist, um die ortsansässige Bevölkerung für diese dezentrale erneuerbare Energieversorgung zu gewinnen. Im Genehmigungsprozess mit Flächennutzungsplanänderung und Bebauungsplanaufstellung ist auch wichtig, über eine sorgfältige Alternativenprüfung nachzuweisen, dass der gefundene Standort der geeigneteste unter den untersuchten ist. Durch eine geschickte Anordnung der Eingrünungs- und erforderlichen Ausgleichsflächen lassen sich „Solarfelder“ durchaus so in die bestehende Kulturlandschaft einbinden, dass sie keine Verschandelung darstellen. Durch die positiven Effekte auf Boden, Pflanzen, Tiere und den Wasserhaushalt bedeuten „Solarfelder“ auch für die Natur einen Gewinn, stellte Wartner fest. Dies zeige am Beispiel Egglhausen auch ein Imker, der die Bienenhäuser für seinen Biohonig innerhalb der neu angesäten Wiese der Streuobstanlage an einer der Ausgleichsflächen aufgestellt hat.

Viele Teilnehmer begrüßten bei der Besichtigung der Anlage auch die Vorteile des Stromes vom Acker gegenüber Biogasanlagen, die einseitig mit Mais gefüttert werden. Doch die Umstellung  von fossilen auf erneuerbare Energien könne auch nur gelingen, wenn eine Mischung aller verfügbaren alternativen Energieerzeugungen mit einer intelligenten Ausschöpfung aller Möglichkeiten zum Energiesparen genutzt wird, bekräftigte stellvertretender BN-Kreisgruppenvorsitzender Paul Riederer. Deshalb unterstütze der Bund Naturschutz auch die Anlage von „Solarfeldern“, wenn sie wie in Egglhausen sorgfältig geplant und die genehmigte Planung auch professionell umgesetzt wird. Bezogen auf den heutigen Energieverbrauch würden zum Beispiel weniger als ein Prozent der Ackerflächen im Landkreis Freising ausreichen, um 30 Prozent des derzeitigen Stromverbrauchs zu decken, erläuterte Professor Jans. Er betonte auch, dass sich die Bürger eher auf bewährte Produkte und Fachfirmen verlassen sollten, als unbedingt nur das billigste zu kaufen mit allem später verbundenen Ärger. Jeder, der ein unternehmerisches Risiko eingehe, müsse auch Unterhalts- und Wartungskosten einkalkulieren. Es sei deshalb auch wichtig, sich den Ertrag immer kritisch mit Hilfe der modernen Kontrollmöglichkeiten anzuschauen, um Schwachstellen und Probleme zeitnah beheben zu können.

In der sehr sachlich und kompetent geführten Diskussion konnten alle aufgeworfenen Fragen von anwesenden Vertretern eines Energieunternehmens, eines Solarprojektbüros und den beiden Referenten beantwortet werden. Professor Jans informierte, dass die bayerische Staatsregierung am 24. Mai ein neues Energiekonzept beschlossen habe. So will sich die Staatsregierung für die erneute Förderung von „Solarfeldern“ auf Ackerflächen einzusetzen. So könnten möglicherweise schon bald viele der Mitte 2010 abrupt durch die Einstellung der  Förderung abgebrochenen Genehmigungsverfahren wieder neu beginnen.

Die naturnahe Pflege der Wiesenflächen innerhalb der drei von einander getrennten Teilflächen übernehmen in Egglhausen wie in vielen anderen Anlagen Schafe. Um seine langjährigen Erfahrungen beim Bau und der Pflege von „Solarfeldern“ zu dokumentieren, hat Landschaftsarchitekt Wartner deshalb mit dem Landshuter Künstler Thomas Weyh den ersten Solarcomic „Sunny“ herausgebracht, der bei den Teilnehmern Interesse fand. Das Schaf Sunny zeigt darin mit seiner Geschichte auf, dass Freiflächen-Photovoltaikanlagen durchaus ein Gewinn für die moderne Kulturlandschaft sind, wenn sie wie in Egglhausen kompetent geplant und gut in die umgebende Landschaft eingebunden sind.