MenuKreisgruppe LandshutBUND Naturschutz in Bayern e. V.

„Abenteuer Faltertage“

Auch der Distelfalter steht auf der Liste der gesuchten Schmetterlinge

Bund Naturschutz ruft zur Schmetterlingszählung auf

Auch im Jahr 2013 rufen der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unter dem Motto „Abenteuer Faltertage“ dazu auf, heimische Schmetterlinge zu beobachten und zu zählen. Ob Erwachsene, Kinder oder Schüler  – alle sind dazu eingeladen. Die Zählsaison geht bis zum 31. Oktober. Höhepunkte der Zählungen sind das Pfingstwochenende 18. bis 20. Mai sowie das Wochenende 31 August/1. September. Gezählt werden kann aber auch an anderen Tagen im eigenen Garten, in Parkanlagen oder in der freien Natur. Mit der Zählung will der BUND möglichst viele Informationen über die Verbreitung und zum Schutz der Schmetterlinge in Deutschland sammeln.

Es sollen zehn leicht bestimmbare Schmetterlingsarten gezählt werden: Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Distelfalter, Admiral, Aurorafalter, Landkärtchen, Trauermantel, Kleiner Fuchs, Schachbrettfalter und Zitronenfalter. Gezählt wird mit einem Zählfaltblatt, das die Beobachtungen über einige leichte Fragen systematisch erfasst. Auf dem Faltblatt befinden sich auch die Abbildungen der gesuchten Tagfalter-Arten. Das Faltblatt kann in der Geschäftsstelle der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut, Altstadt 105 (geöffnet Dienstag, Mittwoch, Donnerstag jeweils von 14.30 bis 17 Uhr, Telefon 0871/23748) abgeholt werden. Dort gibt es auch die kostenlose Broschüre „Schmetterlinge schützen“. Das Faltblatt steht außerdem im Internet unter www.bund.net/faltertage zum Herunterladen bereit.

Die Zählergebnisse können bis spätestens 7. November an BUND e. V., „Abenteuer Faltertage“, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin gesandt, bei der BN-Geschäftsstelle abgegeben oder über www.bund.net/faltertage direkt online eingegeben werden. Am Jahresende veröffentlicht der BUND die Ergebnisse der Falterzählung im Internet.

Am Samstag, 30. Juni, veranstaltet die Bund-Naturschutz-Kreisgruppe unter der Leitung von Helmut Kolbeck eine insektenkundliche Fahrrad-Exkursion zu Schmetterlingslebensräumen in der Oberen Isarau. Treffen ist um 9.30 Uhr in Landshut/Klötzlmüllerviertel, an der Holzbrücke bei den Heimgärten am Ende der Klötzlmüllerstraße.

Freiheit für Falter & Co.!

Das Tagpfauenauge sucht zur Überwinterung gerne Dachböden auf; jetzt will der Falter seine Freiheit.

Jetzt Dachfenster öffnen – Kellerschächte kontrollieren  

Endlich ist der Frühling angekommen. Mit den jetzt spürbar steigenden Temperaturen und vermehrtem Sonnenschein erwachen nach der langen Ruhepause die Lebensgeister von Schmetterlin­gen aber auch von Marienkäfern und Flor­fliegen, die während der Wintermonate auf Dachböden und unbeheizten Räumen Unterschlupf suchten. Diese „Untermieter“ wollen jetzt in die freie Natur. Bleiben nun aber Fenster und Dachluken noch längere Zeit geschlossen, bedeutet dies häufig den Tod für die Falter, die dem Licht entgegenfliegen und dabei immer wieder an die Glasschei­ben stoßen. Viele Schmetterlinge sterben dann an Er­schöpfung. Um das zu vermeiden, bittet Artenschutzbeauftragter Paul Riederer von der Bund-Natur­schutz-Kreisgruppe alle Hausbesitzer, jetzt bei sonnigem, warmem Wet­ter täglich wenigstens für einige Stunden die Dach­fenster zu öffnen.                                                                                                 

Ebenso erinnert Paul Riederer daran, jetzt auch die Kellerschächte nach hineingefallenen und dort überwinterten Tieren zu kon­trollieren. Dies trifft vor allem für Kröten, Frösche, Molche und Blindschleichen zu. Diese können sich aus eigener Kraft aus ihrem „Gefängnis“ nicht befreien und brauchen die Hilfe der menschlichen Hand, um in die Freiheit zu ge­langen. 

Den Tieren Freiheit gewähren!

Der Tagpfauenauge-Falter überwintert gerne auf Dachböden und in anderen ungeheizten Räumen

Dachböden und unbeheizte Räume dienten Schmetterlingen aber auch den sehr nützlichen Marienkäfern und Florfliegen während der kalten Wintermonate als Unterschlupf. Mit jetzt spürbar steigenden Temperaturen und vermehrtem Sonnenschein erwachen nach der langen Ruhepause die Lebensgeister dieser Insekten wieder. Sie wollen jetzt in die freie Natur. Bleiben nun aber Fenster und Dachluken noch längere Zeit geschlossen, bedeutet dies häufig den Tod für die Falter, die dem Licht entgegenfliegen und dabei immer wieder an die Glasscheiben stoßen. Viele Schmetterlinge sterben dann an Erschöpfung. Um das zu vermeiden, bittet der Bund Naturschutz (BN) alle Hausbesitzer, bei sonnigem, warmem Wetter täglich wenigstens für einige Stunden die Dachfenster zumindest einen Spalt weit zu öffnen.
Ebenso erinnert der Bund Naturschutz daran, jetzt auch die Kellerschächte nach hineingefallenen und dort überwinterten Tieren zu kontrollieren. Dies trifft vor allem für Kröten, Frösche, Molche und Blindschleichen zu. Diese können sich aus eigener Kraft aus ihrem „Gefängnis“ nicht befreien und brauchen die Hilfe der menschlichen Hand, um in die Freiheit zu gelangen.
Was Gartenbesitzer für einen aktiven Schmetterlingsschutz tun können, beschreibt das Infoblatt „Schmetterlingshege im Garten“, das neben weiteren Infoblättern in der Geschäftsstelle der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Landshut (Altstadt 105, Nähe Narrenbrunnen, geöffnet Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 14.30 bis 17 Uhr) kostenlos erhältlich ist.