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Biotoppflege auf dem Stundenplan

FOS-Schüler und -Schülerinnen betätigten sich als Biotoppfleger auf einem BN-Grundstück; fachliche Anleitungen gaben v. r. Joachim Renner und Helmut Naneder

FOS-Schüler führten Pflegemaßnahmen auf BN-Grundstück durch

Im Rahmen ihrer fachpraktischen Ausbildung führten Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule (FOS) Schönbrunn, Fachbereich Umweltsicherung, auf einem Grundstück der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe in der Isarau bei Wörth Biotoppflegearbeiten durch. Unter Anleitung von Joachim Renner, dem fachpraktischen Ausbilder der Schule, machten sich die Schüler mit Balkenmäher, Motorsäge und Rechen an die Arbeit. Eine etwa ein Hektar große Fläche war zu mähen und das Mähgut für den Abtransport zusammen zu rechen. Auch wurden einzelne junge Birken, Weiden oder Kiefern entfernt, um einer Verbuschung der Biotopflächen vorzubeugen. Die Holzstücke wurden zu mehreren „Totholzhaufen“ zusammengetragen, sie sollen verschiedenen Tierarten, unter anderen Eidechsen und Schlangen, als Unterschlupf dienen.  

Helmut Naneder, Naturschutzbeauftragter des Landkreises Landshut, und Paul Riederer, stellvertretender Vorsitzender und Artenschutzbeauftragter der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe, besuchten die Schüler und Schülerinnen während ihres Biotopflegeeinsatzes. Sie dankten ihnen für ihre geleistete zum Teil mühevolle Arbeit. Während Helmut Naneder einige Pflegetipps gab und auf einige hier vorkommende seltene Tier- und Pflanzenarten hinwies, informierte Paul Riederer die Schüler über das BN-Grundstück. So umfasst die Biotopfläche insgesamt zwei Hektar mit unterschiedlichen Biotoptypen. Während die eine Hälfte aus Sandrohbodenflächen, Grasfluren und einzelnen Bäumen besteht, beherbergt die andere Fläche Feuchtgebüsche, Schilfflächen und ein großes Stillgewässer. Die Gesamtfläche stellt somit einen Ersatz für die typischen Biotope dar, die in einer naturnahen Flussaue an der Isar vorzufinden wären.